Landeshauptstadt präsentiert auf der LBA 2006 Stadtumbau
Magdeburg.
Das Stadtplanungsamt ist mit einem Stand auf der Landesbauausstellung 2006, die vom 3. bis 5. März in Magdeburg stattfindet, vertreten. Hauptthema der LBA 2006 ist - wie auch schon in den Vorjahren - der Stadtumbau Ost. Das Stadtplanungamt stellt fünf Projekte aus dem Stadtumbauprogramm vor. Zu finden ist es in der Messehalle 2.
Seit nunmehr vier Jahren befinden sich die ostdeutschen Städte im Stadtumbauprozess. Dieser Prozess, der in erster Linie der demographischen Entwicklung geschuldet ist, wird über kurz oder lang auch in den Städten der alten Bundesländer sowie vielen Teilen Europas stattfinden. Damit haben die ostdeutschen Städte eine Art Vorreiterrolle für die Stadtentwicklung in großen Teilen Europas.
Was ist passiert in den letzten vier Jahren? Im Rahmen des Stadtumbauprozesses wurde eine Vielzahl von Baumaßnahmen durchgeführt. Ganze Stadtquartiere, wie z.B. in Neu Olvenstedt und im Neustädter Feld, wurden umgebaut und sind heute mit ihren neuen Bauformen beliebte Wohnstandorte in der Stadt. Neben den großen, spektakulären Abrissmaßnahmen von nicht mehr benötigtem Wohnraum gibt es zahlreiche Maßnahmen zur Aufwertung von Stadtquartieren. Gerade diese Vorhaben sind für die Bürger von nachhaltiger Bedeutung.
Deshalb stellt die Landeshauptstadt Magdeburg im Rahmen der diesjährigen LANDES-BAU-AUSSTELLUNG einige Projekte, die im Zusammenhang mit der Aufwertung von Stadtquartieren stehen, vor. Es handelt sich dabei um ganz unterschiedliche Objekte wie z.B. die Sanierung der Kaserne Mark und der Lukasklause, die Neugestaltung des Moritzplatzes und des Trafohauses am Eiskellerplatz in Sudenburg oder die Aktion "Lesezeichen Salbke", die im Rahmen der Beteiligung der Landeshauptstadt Magdeburg an der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 durchgeführt wurde.
Diese Projekte haben trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze und ihrer unterschiedlichen Ausgestaltung alle ein Ziel: Das Leben in unseren Städten lebenswerter und attraktiver zu machen und nachhaltige Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
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