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Magdeburg, 24. Februar 2006
40 Mio. Euro für Schleuse Rothensee kommen
Besuch von Bundesminister Tiefensee in Magdeburg

Magdeburg.

Im Rahmen seines gestrigen Besuches in der Landeshauptstadt Magdeburg übergab der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee ein besonderes Geschenk: Seiner offiziellen Zusage zum Neubau einer Niedrigwasserschleuse für die Magdeburger Häfen durch den Bund folgte nun die symbolische Geldübergabe.

"Die Attraktivität eines künftig vergrößerten und modernisierten Hansehafens als Zentrum des Binnenhafens Magdeburg steht und fällt mit seiner Unabhängigkeit vom Wasserstand der Elbe," erklärt dazu Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Deshalb freue ich mich sehr, dass der Bund zu seinem Wort, den Bau der Schleuse zu finanzieren, steht und Minister Tiefensee gestern das Geld symbolisch übergeben hat." Derzeit wird der Hansehafen mit Millionenaufwand ausgebaut, um Magdeburg als Hinterlanddrehscheibe der großen Nordseehäfen zu entwickeln. Dafür ist die wasserstandsunabhängige Anbindung der Magdeburger Häfen an die überregionalen Wasserstraßen unabdingbar.

Der Bundesminister zeigte sich bei seinem Besuch auf der Baustelle des künftigen Hansehafens beeindruckt von den Dimensionen der Magdeburger Häfen und ihrem Potential. Derzeit werden in Magdeburg Rothensee ein Containerterminal und eine neue Kaimauer errichtet. Sie ist vor allem für Deutschlands größten Hersteller von Windenergie-Anlagen enercon unentbehrlich. Bei seinem Besuch der Einweihungsfeier für das neue Verwaltungsgebäude von enercon erfuhr Minister Tiefensee u.a., dass das Unternehmen seinen Firmensitz deshalb in Rothensee genommen und systematisch ausgebaut hat, weil nur dort perspektivisch die Möglichkeit besteht, die produzierten Anlagen per Schiff zu transportieren.

Nach seiner Teilnahme an der Tagung des Verbandes der Wohnungswirtschaft zum Thema Stadtumbau besichtigte Minister Tiefensee im ehemaligen Handelshafen ein Magdeburger Projekt aus dem Stadtumbauprogramm. Dort entsteht derzeit der "Wissenschaftshafen". Durch Umnutzung vorhandener Gebäude und Neubauten sollen Forschungsinstitute, kleinere Firmen, Labore, eine Denkfabrik hier in unmittelbarer Nähe zu Universität und Fachhochschule angesiedelt werden.

Der erste Baustein - das Virtual Development Training Centre (VDCT) soll im Herbst 2006 eingeweiht werden. Prof. Schenk, Direktor des Fraunhofer-Institutes für Fabrikbetrieb und -automatisierung stellte insbesondere die logistischen Möglichkeiten seines Institutes vor, die sich mit dem VDCT deutlich erweitern werden. Bundesminister Tiefensee lud den Institutsleiter in sein Ministerium ein, um sich detaillierter über das Potential dieser Magdeburger Forschungseinrichtung zu informieren. "Das ist im Jahr der Wissenschaft eine gute Werbung für den Wissenschaftsstandort Magdeburg", freut sich Magdeburgs Oberbürgermeister über die gute Resonanz. Mit dem "Wissenschaftshafen" beteiligt sich Magdeburg zugleich an der Internationalen Bauausstellung IBA 2010, die sich dem Thema Stadtumbau widmet.



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Stadt Magdeburg
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