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Schlesiens wechselvolle Geschichte
Borken - 27. Februar 2006. In der Zeit vom 2. bis 7. September führt die VHS Borken eine weitere Studienreise nach Schlesien durch, die beim Publikum auf reges Interesse stößt. - Mit dem Kompaktseminar „Schlesien – Brückenland zwischen Deutschland und Polen, Brückenland zwischen Ost und West“ möchte die VHS am Montag, 6. März, von 19.30 bis 21.45 Uhr einige wissenswerte Hintergrundinformationen über Schlesien in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liefern.
Seit der Wende in Polen, seit der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze durch Deutschland, haben sich in den letzten 15 Jahren die Beziehungen zwischen beiden Staaten positiv entwickelt, der EU-Beitritt Polens hat ein weiteres Stück Normalisierung gebracht. Der Umgang miteinander ist lockerer und freundschaftlicher geworden, die deutsche Vergangenheit Schlesiens wird nicht mehr geleugnet, die deutsche Minderheit ist anerkannt. Städtepartnerschaften gehören heute zum Alltag, der Reiseverkehr vollzieht sich fast ungehindert. Gerade Schlesien mit seiner wechselvollen Staatszugehörigkeit (Österreich, Preußen, Dt. Reich, Polen) hat schon seit jeher eine Brückenfunktion zwischen Ost und West gehabt.
Dieses von Dr. Reiner Koenen und Hans-Jochen Meier geleitete Kompaktseminar findet im VHS-Haus statt und dient auch der Vorbereitung der 2. VHS-Studienreise nach Niederschlesien (s.o.). Vorherige Anmeldung bei der VHS-Geschäftsstelle in Borken (Tel. 02861/939-311) ist erwünscht.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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