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Magdeburg, 03. März 2006
"Die starken Köpfe bilden das Potential der Zukunft"
Magdeburger "Jahr der Wissenschaft" ist eröffnet

Magdeburg.

Die Wirtschaft in Ostdeutschland könne nur angekurbelt werden, wenn man auf Innovationen setze und Marktnischen erkenne. Das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Wolfgang Böhmer im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Magdeburger "Jahr der Wissenschaft". Die Landeshauptstadt Magdeburg habe dieses Potential und Forschungsschwerpunkte, die die Stadt zu einer wahren Stadt der Wissenschaften machten. Die Nutzung des Innovationspotentials sei ein zentrales Thema für die Landesregierung, besonders an strukturschwachen Standorten. "Neue Chancen bieten sich nur, wenn man nicht nachmacht, sondern Neues schafft", so der Ministerpräsident zur Eröffnung vom "Jahr der Wissenschaft".

Böhmer erklärte darüber hinaus, es müsse ein Netzwerk zwischen Forschungsinstituten, Universitäten und Betrieben aufgebaut werden. "Dabei weiß ich auch, dass wir manchmal nicht so viel Geld beisteuern können, wie wir möchten." Man müsse deshalb besser vernetzen und sich auf Schwerpunkte ausrichten. Magdeburg ist dafür das beste Beispiel, denn durch das Einbeziehen von 150 Partnern aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und anderen Lebensbereichen praktiziert die Landeshauptstadt eben jene Vernetzung und schafft damit enormes Entwicklungspotential. "Innovationen führen schließlich auch zu wirtschaftlichen Entwicklungen", so Böhmer.

"Ohne Innovationen haben wir keine Chancen in Europa", erklärte auch Georg-Wilhelm Adamowitsch, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, anlässlich der Magdeburger Festveranstaltung. Die Idee der Landeshauptstadt Magdeburg, ein "Jahr der Wissenschaft" zu zelebrieren und auszugestalten, stoße bei ihm auf Anerkennung. "Die starken Köpfe in Deutschland bilden das Potential der Zukunft."

Das Bestreben im "Jahr der Wissenschaft", überregional auf den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Magdeburg aufmerksam zu machen und andererseits die Bevölkerung auf die Wissenschaft als Zukunftsoption hinzuweisen, sei genau der richtige Weg, so Adamowitsch: "Den Menschen die Wissenschaft in kleinen Schritten zu erklären heißt auch, Begeisterung zu wecken - dafür steht das Magdeburger ‚Jahr der Wissenschaft’!"

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat gestern Abend mit einem außergewöhnlichen Festakt das Magdeburger "Jahr der Wissenschaft" offiziell eröffnet. Moderator Wigald Boning testete gemeinsam mit Vertretern der Magdeburger Wissenschaftseinrichtungen die Trainingsleistung des menschlichen Gehirns, probierte die beruhigende Wirkung einer Gebärdenwiege aus und hantierte mit explodierenden Glühbirnen. Etwa 500 Gäste verfolgten begeistert den Festakt im stilvollen Ambiente der Magdeburger Johanniskirche.

Mit dem "Jahr der Wissenschaft" setzt die Landeshauptstadt Magdeburg auf den Strukturwandel und die Stadtentwicklung unter Nutzung aller wissenschaftlichen Potentiale. Über 200 Veranstaltungen werden das ganze Jahr über stattfinden. Die Höhepunkte bilden die WM-Qualifikation im RoboCupJunior, die Lange Nacht der Wissenschaft, die Europaratsausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation", ein riesiges Fest im künftigen Wissenschaftshafen und der Europäische Städtekongress zur Bildung eines europäischen Netzwerkes der Wissenschaftsregionen.

 

Kontakt:

Landeshauptstadt Magdeburg

Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit

Projektbüro "Jahr der Wissenschaft"

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Susann Blum

Julius-Bremer-Straße 8-10

39104 Magdeburg

Tel.: +49 (0) 391 - 540 2582

Mobil: +49 (0) 162 - 909 7407

e-mail: susann.blum@jdw.magdeburg.de



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Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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