Die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf Ostfriesland war in diesem Jahr Gastgeber für das Arbeitstreffen der Leiterinnen der 15 niedersächsischen Koordinierungsstellen am 22. und 23. März in Leer. Begeleitet wurde der Austausch durch eine Vertreterin des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Hannover.
Die Aufgaben der Koordinierungsstellen umfasst die Integration von WiedereinsteigerInnen BerufsrückkehrerInnen und ElternzeitlerInnen nach der Familienphase durch Information, Beratung und Initiierung von Qualifizierungsmaßnahmen und Vermittlung in Klein- und mittelstädische Unternehmen. Ein Element betrieblicher Gleichstellung sind dabei die Überbetriebliche Verbunde von Klein- und Mittelbetrieben. Die Koordinierungsstellen verknüpfen die Anforderungen von Frauen/Männer an die Unternehmen und die Anforderungen von Unternehmen an die Frauen/Männer. Sie sind damit ein wichtiges Bindeglied zwischen der Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt, den Weiterbildungseinrichtungen und den Frauen/Männer vor Ort.
Angebote der Koordinierungsstellen sind die · Beratung von Erziehungsurlauberinnen und Berufsrückkehrerinnen · Organisation der Qualifizierung von Erziehungsurlauberinnen und Berufsrückkehrerinnen · Erarbeitung innovativer Weiterbildungsmodelle in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern sowie berufsbezogener Bildungsmaßnahmen in Absprache mit den regionalen Unternehmen · Organisation von Kinderbetreuung während der Qualifizierungsmaßnahmen · Vermittlung von Arbeitsplätzen sowie Urlaubs- und Krankheitsvertretungen in den Verbundbetrieben · Geschäftsstellenarbeit des Überbetrieblichen Verbundes · Unterstützung der Personalentwicklung innerhalb der Verbundbetriebe
In Niedersachsen haben sich bereits über 800 Betriebe dem Überbetrieblichen Verbund als Mitglied angeschlossen. In einem verantwortlichen Miteinander will man dem Demographischen Wandel entgegentreten und qualifiziertem Personal den Wiedereinstieg mit familienfreundlichen Rahmenbedingungen ermöglichen. Die niedersächsischen Koordinierungsstellen stehen bereits Pate für neue Einrichtungen wie z.B. in Hamburg. Dort wurden nach gleichem Modell 3 Einrichtungen für die Region geschaffen und Frauenförderung mit Wirtschaftsförderung verbunden.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Koordinierungsstelle Frauen und Beruf, Ingrid Vogt
Die Teilnehmer des Treffens der niedersächsischen Koordinierungsstellen
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