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Ministerin zeigt Interesse an „young“

Borken - 05. Mai 2006. Auf einer Großveranstaltung im ostwestfälischen Bünde zur Bildung eines lokalen Bündnisses für Familien stellte Wolfgang Schlagheck, Leiter des städtischen Jugendamtes, das Projekt „Young! – Borken ergreift Initiative“ einem breiten Publikum vor.

Auch Bünde möchte zu den familienfreundlichsten Städte in Westfalen gehören. Unterstützung bekamen die Elsestädter von Ursula von der Leyen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend besuchte die Auftaktveranstaltung zum Bündnis "Bünde stark für Familie".

So hatte Schlagheck am Rande der Veranstaltung die Möglichkeit der Ministerin persönlich das Borkener „Vorzeigeprojekt“ vorzustellen. Er gab Einblicke in die laufende Arbeit und auch in die Entstehungsgeschichte dieses Projektes, wofür sich inzwischen auch andere Jugendämter interessierten. „Verantwortung zeigen, Werte vermitteln und Vorbilder schaffen für die heranwachsende Generation“, so Schlagheck im Gespräch mit von der Leyen. Dieses Signal gehe von dem langfristig angelegten Präventionsprojekt »young!« in Borken aus, an dem sich die Stadt, die Polizei, freie Träger, Schulen, Familienbildungsstätte und andere Partner beteiligten.

Der Fachmann aus dem Borkener Rathaus erläuterte, dass das Borkener Bündnis den Eltern viele Möglichkeiten der Information für sich und ihre Kinder biete. Dazu zählten zum Beispiel das »Starterset«, das Eltern bei der Geburt ihres ersten Kindes erhalten, oder die Elternbriefe zu Erziehungsthemen. Neben stadtteilbezogenen Veranstaltungen und Vorträgen kümmere sich das Projekt auch um die Kinder selbst. So würden sie in Zusammenarbeit mit der Polizei professionell angeleitet, Streitschlichtung zu lernen und zu praktizieren. Eine aktive Auseinandersetzung mit Themen wie Toleranz, Mut und Zivilcourage finde im Mitmachtheater für Grundschüler statt. Das Projekt biete auch Veranstaltungen für Erzieher und Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrer an. Der Aufbau des Borkener-Entwicklungs-Netzwerks für das Vorschul- und Grundschulalter und alle weiteren Aktivitäten seien vom Leitgedanken der Kooperation geprägt. Seit längerer Zeit arbeiteten Jugendhilfe und Tageseinrichtungen für Kinder, Schulen und unterschiedliche Partner der Stadt eng zusammen. Die Familienministerin lobte das Projekt, insbesondere vor dem Hintergrund das durch das Engagement ortsansässiger Firmen und Privatpersonen, die als Sponsoren Teile der Finanzierung sicherten, die Realisierung möglich geworden sei.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de

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Wolfgang Schlagheck und Ministerin Ursula von der Leyen (1)



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Wolfgang Schlagheck und Ministerin Ursula von der Leyen (2)



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