"Aus dem vorläufigen Gutachtenergebnis der 'Ökochemie und Umweltanalytik Oldeburg GmbH' ergeben sich keine Hinweise auf Schadstoffbelastungen sowie eine mögliche Gesundheitsgefährdung für Menschen". So fasst die Kreisverwaltung Leer das Untersuchungsergebnis eines Gutachtens zu Bodenbelastungen als Folge des Großbrandes der Schrottverwertungsfirma Heeren in einer Pressemitteilung zusammen. Der Landkreis hatte Sorgen von Einwohnern aus Westoverledingen, vor allem aus Esklum, zum Anlass für Untersuchungen auf eventuelle Belastungen genommen.
Das Labor sollte herausfinden, ob der durch den brennenden Autoschrott verursachte starke Rauch mit einem "Ascheregen" schädliche Bodenbelasstungen verursacht hatte. In Esklum waren an mehreren Stellen, unter anderem von einem Auto, von Solarzellen und von Silagehaufen, insgesamt zehn Einzelproben entnommen worden und anschließend auf mögliche Schadstoffbelastungen im Labor untersucht worden. Dabei ergaben sich nach dem bisherigen Untersuchungsstand keine Auffälligkeiten, die für Menschen oder Tiere als schädlich eingestuft werden könnten. Ein Teil der von einem Referenzlabor erwarteten Untersuchungsergebnisse steht noch aus.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle, Dieter Backer
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