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| Magdeburg, 20. Juli 2006 |
Das IBA-Thema der Stadt Magdeburg "Leben an und mit der Elbe"
Zwischenergebnisse der Studie zum "Flächenmanagement"
Magdeburg, Dessau.
In Magdeburg haben sich am Mittwoch, den 19. Juli 2006, Vertreter des IBA-Lenkungsausschuss, des im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt angesiedelten IBA-Referates und des IBA-Büros mit Experten des Stadtplanungsamtes Magdeburg und des Baudezernates Dessau getroffen, um Innovationspotenziale der Flächenentwicklung in schrumpfenden Städten zu finden. Prof. Dr. Benjamin Davy, Inhaber des Lehrstuhls für Bodenpolitik, Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen an der Universität Dortmund, erarbeitet dazu im Auftrag der IBA Stadtumbau 2010 eine Studie, die die verschiedenen Interessen der am Prozess beteiligten Partner berücksichtigen soll.
Der gestern vorgestellte Zwischenbericht gliedert sich in vier Themengebiete, die zur Diskussion standen. Betrachtet wurden die Wirkungsbeziehungen zwischen Bodenmärkten, Verkehrswert, Planung und Eigentum, die Rechte und Pflichten der Eigentümer, das Steuerungsvermögen der öffentlichen Hand sowie Strategieempfehlungen für das Bodenmanagement im Kontext des Stadtumbaus.
Die Themen wurden von den Diskussionsteilnehmern, die unterschiedliche Interessen von Grundstückseigentümern bis zur öffentlichen Hand vertraten, durchaus kontrovers diskutiert. Die Anregungen aus der Runde fließen nun in die Studie ein, die Handlungsempfehlungen für den Umstrukturierungsprozess brachgefallener Flächen in schrumpfenden Städten geben wird.
Die Studie soll die vom Stadtumbau betroffenen Akteure anregen, Lösungswege zur Umstrukturierung von Brachflächen insbesondere im Magdeburger Süd-Osten zu finden. Die Empfehlungen werden die Grundlage für den interdisziplinären Workshop zum "Flächenmanagement" sein, der am 30. August 2006 in Magdeburg stattfindet.
Zum Hintergrund
Magdeburg will die Elbe als Kultur- und Lebensraum sowie als Imagefaktor wiedergewinnen. Die Stadt wendet sich dem Fluss zu und nutzt sein Potential für die Entwicklung verschiedener Stadtteile entlang des Stroms. Hierzu will Magdeburg wirksame Instrumente des Flächenmanagements entwickeln. Die beiden Pole des IBA-Gebietes stehen für die Gleichzeitigkeit von allgemeiner Schrumpfung und sektoralem Wachstum. Im Süden liegen die einst vom Maschinenbau geprägten Stadtteile. Hier befinden sich unter anderem Werksbrachen und leer stehende Wohnbauten, die den Elbzugang beschränken. Es soll eine Renaturierung erfolgen. Nördlicher Pol ist der alte Handelshafen, der zum "Wissenschaftshafen" urbanisiert werden soll. Zwischen diesen Polen soll der Zugang zum Stadtzentrum weiterentwickelt werden.
Die IBA Stadtumbau 2010
Das Land Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2002 die Stiftung Bauhaus Dessau und die SALEG Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH mit der Durchführung der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 beauftragt. Ziel ist es, im Land eine besondere Expertise für die Praxis des Umbaus zu erstellen und dabei unter den Bedingungen des demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandels modellhafte Projekte zu entwickeln.
www.iba-stadtumbau.de www.magdeburg.de
Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010
IBA-Büro, Gropiusallee 38, 06846 Dessau
Pressekontakte: Dr. Elke Mittmann
Tel.: (0340) 6508-325, Fax: -470
E-Mail: mittmann@iba-stadtumbau.de, Internet: www.iba-stadtumbau.de
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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
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