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Leverkusen, 21. Juli 2006

Bismarckstraße: Erstes Schulgebäude bezugsfertig

 

Wie die denkmalgerechte Sanierung eines 50-er-Jahre-Gebäudes funktioniert, dass sie für die damit betrauten Bauingenieure eine Herausforderung und Freude zugleich, ist, dies demonstrierte gestern der Leverkusener Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski gemeinsam mit den Partnern des Essener Unternehmens Hochtief, das seit Oktober 2005 im Rahmen eines Private-Public-Partnership-Projektes mit der denkmalgerechten Sanierung des  Berufsschulzentrums Bismarckstraße betraut ist.

 

Bis 2008 sollen alle drei Gebäude des Berufsschulzentrums denkmalgerecht saniert sein. Die Bismarckstraße Nr. 207, die Geschwister-Scholl-Schule, wurde nun, nach zehn Monaten Bauzeit, fertig gestellt. Die Schüler/innen können pünktlich zum Schulbeginn am 8. August wieder einziehen. Gleichzeitig fällt der Startschuss für die Modernisierung der Bismarckstraße 209.

 

 

Beeindruckende 50-er Jahre-Ästhetik

Auf der Sanierungsliste standen: Dächer, Fassaden und Fenster sowie die gesamte technische Ausstattung von der Heizung bis zu den Sanitäranlagen. Fenster wurden ausgetauscht, Böden gereinigt und versiegelt, und die Wände in den Originalfarben angestrichen. Thomas Laib-Wegener, zuständiger Projektleiter von Hochtief, war besonders beeindruckt von der Vielfalt, die er im Auftrag des Denkmalschutzes zu erhalten hatte. So wurden an der eleganten Wendeltreppe, die heute so nicht mehr gebaut würde, die Geländer aus Sicherheitsgründen erhöht. Die Mosaiken der Natursteinwände, die sich auf jeder Etage in neuem Design wieder finden, wurden aufgearbeitet, und die Fassaden erhielten mehr als einen simplen Neuanstrich. Der aufmerksame Betrachter stellt fest, dass die Fassade nicht nur durch Farben, sondern auch durch Aufsätze symmetrisch gegliedert ist – genauso wie es  Architekt Hans Schumacher in den 50- er Jahren geplant hatte.

 

Baudezernent Dr. Hans-Eckart Krajewski stellte zufrieden fest: „Die denkmalgerechte Sanierung hat sich gelohnt!“

 

 

 

 



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