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Magdeburg, 18. August 2006
"IBA und Stadtumbau bieten Entwicklungschancen, die wir jetzt nutzen müssen!"
OB Trümper zur Zukunft des Südostens

Magdeburg.

Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat sich in die aktuelle Debatte um die Förderung der südöstlichen Stadtteile eingeschaltet. "Der Stadtrat ist im Juli einstimmig meinem Vorschlag gefolgt und hat die Aufnahme der Stadtteile in das Stadtumbau-Programm beschlossen. Das gibt uns die Möglichkeit, in diesen Stadtteilen Fördermittel aus dem Programm `Aufwertung‘ einzusetzen."

Die südöstlichen Stadtteile bilden einen Schwerpunkt des Magdeburger Beitrages zur Internationalen Bauausstellung 2010 (IBA). Unter dem Motto "Leben an und mit der Elbe" entwickelt die Stadt Konzepte, die Elbe zum einen stärker in die Stadt zu holen, zum anderen das Elbufer dort, wo Bebauungen aufgegeben wurden, wieder als Naturraum erlebbar zu machen.

Der Südosten ist dabei einer von drei IBA-Schauplätzen, zu ihm gehören die Stadtteile Buckau, Fermersleben, Salbke und Westerhüsen. Hier geht es um die zukünftige Gestaltung großer ehemaliger Industrieareale, darunter der früheren Unternehmen SKET, RAW, Wasserwerk Buckau und Fahlberg-List.

"Während im Wissenschaftshafen und in der Altstadt das städtische Leben intensiviert werden soll, wollen wir im Südosten Flächen an die Natur zurückgeben. Die Aussage ‚Weniger Stadt, mehr Landschaft‘ umschreibt unsere Pläne dort am besten", erklärt das Lutz Trümper. "Landschaft und Flussaue sollen den Bewohnern dieser Stadtteile wieder als Erholungsraum dienen, davon profitieren die Stadtteile in Gänze."

Gegenwärtig entwickeln Magdeburgs Stadtplaner für den Südosten ein Flächenmanagement, um Siedlungsstrukturen zwischen der Elbe und der Bahnlinie zu entflechten, die Ortskerne zu stärken und ihren Bezug zur Elbe in den Mittelpunkt dieses IBA-Schauplatzes zu rücken.

 

Die Aufnahme der Stadtteile in das Dynamische Förderkonzept "Stadtumbau Ost" bietet die Möglichkeit, Fördermittel aus dem Stadtumbau-Programm für die Umsetzung der IBA-Projekte einzusetzen, da es für die IBA kein gesondertes Förderprogramm gibt. Bereits für das Programmjahr 2006 wurden 120.000 Euro für die Einrichtung eines Nachbarschaftszentrums in Südost aus dem Förderprogramm beantragt.

"Auch wenn im Südosten nicht alle Blütenträume reifen werden, denn die Eigentumsverhältnisse sind kompliziert, haben wir jetzt die Chance, die Lebensqualität in diesen Stadtteilen nachhaltig zu verbessern", so OB Dr. Lutz Trümper. "Wie haben die Aufnahme dieser Stadtteile in das Förderkonzept vorgeschlagen, um eine Abkopplung des Südostens zu verhindern."

 

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
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