"Magdeburg baut - hat gebaut"
Jubiläumsbroschüre würdigt Werner Kaleschky
Magdeburg.
Die beliebte Weiße Reihe des Magdeburger Stadtplanungsamtes zählt 100 Ausgaben. Der Jubiläumsband mit dem Titel "Magdeburg baut - hat gebaut" ist dem scheidenden Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky gewidmet - als Bilanz des Baugeschehens seit 1990.
"Magdeburg kann auf das in den vergangenen 16 Jahren Erreichte stolz sein", schreibt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seinem Vorwort zur Jubiläumsbroschüre. "Das rege Baugeschehen hat das Antlitz der Stadt verschönert. Schon am Bahnhof, der Visitenkarte einer Stadt, werden die Veränderungen deutlich: Grundsätzlich verändert hat sich der Blick aus dem Bahnhofsportal. Wo früher eine weite Wiesenfläche bis zum Elbufer reichte, reihen sich inzwischen City-Carré, Ulrichshaus, und Allee-Center aneinander. Der erste Schritt aus dem Bahnhof führt heute in ein lebendiges Geschäftszentrum. Mit dem nahe gelegenen Hundertwasserhaus "Die grüne Zitadelle von Magdeburg", dem Gebäude der Nord/LB, dem neu gestalteten Domplatz, dem Möllenvogteigarten und den sanierten Straßen rund um das Kloster Unser Lieben Frauen hat Magdeburg ein Stadtzentrum bekommen, das zunehmend Touristen anzieht."
Die Stadt hat nicht nur diese neue Mitte, auch die Stadtteile profitierten vom Bau- und Sanierungsboom seit der Wende. Als Beispiele dafür stehen Buckau, das enorm an Attraktivität gewonnen hat, oder die sprunghafte Entwicklung in den Randgebieten, wie Cracau, Rothensee und auch Neu Olvenstedt. Parallel dazu ist eine Infrastruktur mit effizienten und hochmodernen Verkehrswegen geschaffen worden. Da sind zum Beispiel der neu gestaltete Universitätsplatz, der Bau des Europarings und des Nordbrückenzuges sowie die Wiedererrichtung der Sternbrücke zu nennen.
Werner Kaleschky hat als Leiter des städtischen Tiefbauamtes und Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr viele der vorgestellten Bauvorhaben verantwortlich gesteuert. Sein ganz persönlicher Einsatz galt dem Wiederaufbau der Johanniskirche, für den er sich viele Jahre als Vorsitzender des Kuratoriums engagiert hat und der Wiedererrichtung des historischen Rolands vor dem Alten Rathaus. Beide Vorhaben dürfen in der Liste der ca. 80 vorgestellten Objekte natürlich nicht fehlen.
Die wichtigsten Stationen Magdeburger Baugeschichte seit der deutschen Wiedervereinigung sind auch Thema einer Begleitausstellung zur Broschüre "Magdeburg baut - hat gebaut", die noch bis zum 1. September in der Johanniskirche zu sehen ist. Danach wird die Ausstellung in der Oberfinanzdirektion, im Allee-Center und im Flora-Park, im Alten Rathaus und in der Universitätsbibliothek gezeigt.
Die Broschüre "Magdeburg baut - hat gebaut" ist ab sofort in der Verwaltungsbibliothek im Neuen Rathaus, im BürgerBüro Mitte (Breiter Weg 222 und im Stadtplanungsamt (An der Steinkuhle 6) bei Frau Szabo erhältlich. Das Heft kostet 8,50 Euro.
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