Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Magdeburg.
Sportbau-Investitionen in Cracau
Für insgesamt 5,357 Mio. Euro sollen die Nebenplätze im Ernst-Grube-Stadion sowie die dortigen Sanitär- und Sozialeinrichtungen saniert werden. Das Land Sachsen-Anhalt will sich mit 3,75 Mio. Euro an den Kosten beteiligen. Die Nebenanlagen werden insbesondere von den 17 Mannschaften des 1. FCM, von den Mannschaften des Magdeburger Frauenfußballclubs, vom Landesleistungszentrum Fußball sowie vom Sportgymnasium und der Sportsekundarschule "Hans Schellheimer" genutzt und sind dringend für den Nachwuchsleistungs-, Vereins- und Schulsport erforderlich.
Mit dem Bau der Nebenplätze, des Umkleidegebäudes und der Fortsetzung der Sanierung der Mehrzweckhalle entsteht neben der bereits begonnenen Sanierung der beiden Sportschulen einschließlich Sanierung der Sporthalle der Sekundarschule "Hans Schellheimer", dem Bau des Fußballstadions, dem Bau der Leichtathletikhalle mit 200 m Rundlaufbahn, der Sanierung des Laufschlauches und der vorhandenen Bördelandhalle ein Sportzentrum in Cracau, das für die Landeshauptstadt in seiner Gesamtheit hervorragende Bedingungen für den Schul-, Leistungs- und Breitensport in den verschiedensten Sportarten bietet.
Der Stadtrat wird die heute in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters bestätigte Drucksache voraussichtlich im Oktober beraten.
B-Plan "Lübecker Straße 8"
Zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 134-3.1 "Lübecker Straße 8" sind die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgewogen worden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr muss entscheiden, welchen Vorschlägen gefolgt werden soll. Danach soll der B-Plan als Satzung durch den Stadtrat beschlossen werden.
Ausbau des Neuen Renneweges
Der letzte Bauabschnitt zum vierspurigen Ausbau der B 1 (Neuer Renneweg) soll im Oktober in Angriff genommen werden. Die Bauarbeiten zwischen Bruno-Beye-Ring und Weizengrund werden voraussichtlich bis zum April 2007 dauern.
Im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit mit dem Bau der Bundesautobahn A 14 wurde die Trasse der Bundesstraße 1 innerhalb des Stadtgebietes verlegt. Der neue Abschnitt verbindet als bedeutendste westliche Stadtein- und -ausfahrt die A 14 mit dem Magdeburger Ring. Aufgrund der Umverlegung der B 1 auf die Trasse Neuer Renneweg/Albert-Vater-Straße mit der Anbindung der A 14 hat sich das Verkehrsaufkommen stark erhöht. Die alten Straßenquerschnitte werden diesen Verkehrsströmen nicht mehr gerecht. Die auf der Grundlage der Netzberechnungen zum Verkehrsentwicklungsplan erwarteten Prognosebelastungen erfordern einen zweibahnigen (vierspurigen) Ausbauquerschnitt der Ost-West-Achse im innerstädtischen Abschnitt jeweils mit zusätzlichen Abbiegspuren an den Knotenpunkten.
Bestandteil des 5. Bauabschnittes vom Bruno-Beye-Ring bis östlich Weizengrund sind der Straßenbau, der Kanalbau, Straßenbegleitgrün und die Beleuchtung. Zusätzlich ist der Umbau der Ampel Bruno-Beye-Ring/Neuer Renneweg, die Verlängerung des Durchlasses Lindenweiler, der Ersatzneubau für den Durchlass Faule Renne sowie die Herstellung der Lärmschutzwälle südlich des Straßenbauabschnittes vorgesehen.
Die Fahrspuren des Neuen Renneweges werden mit 3,25 m ausgebaut, die Breite einer Richtungsfahrbahn beträgt somit 6,50 m. Ein Mittelstreifen (Breite zwischen 2,00 m und 5,00 m) wird durchgängig angeordnet. Die Geh- und Radwege werden durch begrünte Seitenstreifen bzw. durch Böschungsstreifen oder Gräben von den Fahrbahnen getrennt.
Alle Knoten erhalten Lichtsignalanlagen (Einmündung Zum Lindenweiler nur als Vorrüstung) zur Verkehrssteuerung. Weiterhin ist die Straßenbeleuchtung von der Anbindung des bereits ausgebauten Abschnittes der Bundesstraße 1 bis zum östlichen Weizengrund zu erneuern. Zwischen Carl-Krayl-Ring und der Straße Zum Lindenweiler sind schallschutztechnische Maßnahmen vorgesehen, um die südlich anliegenden Wohngebiete vor weiterer Verlärmung zu schützen. Der Lärmschutzwall wird aus den Aushubmassen des Straßen und Kanalbaus hergestellt. Im vorgesehenen Bauabschnitt ist die Pflanzung von Bäumen sowie von Stauden- und Bodendeckerpflanzungen vorgesehen.
Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69
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