Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 13. Oktober 2006

Gemeinsamene Gefahrenabwehrpläne unterzeichnet

Bocholt (pd).

Im grenznahen Bereich der Gemeinde Aalten bieten drei Tankstellen neben den üblichen Kraftstoffen auch Flüssiggas an. Von den Flüssiggastanks der LPG-Tankstellen geht insbesondere im Brandfalle ein erhöhtes Sicherheitsrisiko aus. Deshalb hat die Verwaltung der Gemeinde Aalten aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Stadt Bocholt objektbezogene Katastrophenabwehrpläne für mögliche Schadensfälle aufgestellt.

Da ein Schadensfall an einer LPG-Tankstelle möglicherweise einen grenzüberschreitenden Charakter haben kann, wurden am Donnerstag, 12. Oktober diese Katastrophenabwehrpläne gemeinsam von den Bürgermeistern der Gemeinden Aalten und Bocholt unterzeichnet und anschließend der Aufsichtsbehörde (in den Niederlanden) zur Genehmigung vorgelegt.

"Es ist wichtig, dass es abgestimmte Katastrophenschutzpläne für Gefahrenobjekte nahe der Grenze gibt", so Bernd Hagmayer, der Erste Stadtrat aus Bocholt, bei der Unterzeichnung. "Mit diesen Plänen können Einsätze zwischen der deutschen und der niederländischen Feuerwehr besser koordiniert und abgestimmt werden."

Auf dem Gebiet des Brandschutzes im grenznahen Bereich arbeiten die Feuerwehren Aalten und Bocholt seit Jahren erfolgreich zusammen.


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Unterzeichnung Gefahrenabwehrplan
Der Aaltener Bürgermeister Bert Berghoef und der Erste Stadtrat Bernd Hagmayer aus Bocholt unterzeichnen den Gefahrenabwehrplan.