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Magdeburg, 13. Oktober 2006
"work-life-balance": Ideen für das Gleichgewicht von Beruf und Privatleben
Bewerbungsfrist endet am 30. Oktober

Für den erstmals durch die Landeshauptstadt Magdeburg ausgelobten Wettbewerb zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf endet am 30. Oktober 2006 die Bewerbungsfrist. Gesucht werden Ideen und Projekte von Unternehmen, die die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie unterstützen, die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter fördern oder eine gesunde Lebensweise anregen.

Die besten Ideen werden prämiert. Dafür stellt die Stadtsparkasse Magdeburg für die drei Wettbewerbssieger 2.500 Euro, 1.500 Euro und 1.000 Euro zur Verfügung. Die Wettbewerbsbeiträge von Unternehmen mit Sitz in Magdeburg können formlos bis zum 30.10.2006 (Poststempel) an die Landeshauptstadt Magdeburg, Stabsstelle Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung, Wilhelm-Höpfner- Ring 4, 39 116 Magdeburg gesendet werden.

Für eine Wettbewerbsteilnahme sind neben der Anschrift, dem Namen eines Ansprechpartners sowie einer Telefonnummer auch eine Kurzdarstellung des Unternehmens und eine Beschreibung des entsprechenden Projektes notwendig. Die Bewerbung sollte drei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Für Rückfragen von Unternehmen steht der Leiter der Stabsstelle Jugendhilfe-, Sozial- und Gesundheitsplanung, Dr. Ingo Gottschalk zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet unter www.magdeburg.de zu finden (Suchwort: work-life-balance).

 

Hintergrundinformationen zu Work-Life-Balance

Work-life-balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt. Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und Sitz in Magdeburg können sich an diesem Wettbewerb beteiligen. Die demografische Entwicklung und eine im internationalen Vergleich niedrige Erwerbsbeteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen, der daraus folgende Druck auf die sozialen Systeme und die Herausforderungen der Globalisierung erfordern eine Steigerung der Innovationsfähigkeit und die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen ist immer stärker auf die Innovationsfähigkeit, Kreativität, Qualifikation und Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Das macht eine verbesserte Abstimmung zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben erforderlich.

 

Work-life-balance ist in erster Linie als ein Wirtschaftsthema zu verstehen. Betriebliche work-life-balance-Maßnahmen zielen darauf ab, erfolgreiche Berufsbiographien unter Rücksichtnahme auf private, soziale, kulturelle und gesundheitliche Erfordernisse zu ermöglichen. Der Gewinn durch work-life-balance resultiert aus Vorteilen für die Unternehmen, für die einzelnen Beschäftigten sowie einem gesamtgesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen. Nicht nur eine verbesserte betriebliche Wettbewerbsposition, sondern auch die Effekte einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, von zusätzlichen Freiräumen für ein ehrenamtliches, politisches oder soziales Engagement sowie einer gesundheitsorientierten Lebensführung strahlen positiv auf die gesamtwirtschaftliche und die gesellschaftliche Entwicklung aus.

 

Work-life-balance-Maßnahmen bieten den Unternehmen die Chance, die Produktivität der Beschäftigten zu steigern, indem sie die Arbeitsmotivation erhöhen und Fehlzeiten ebenso wie die Personalfluktuation verringern. Die Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen wird gestärkt, die Kundenorientierung verbessert, Verlusten im Bereich der qualifizierten Fachkräfte vorgebeugt. Die Personalrekrutierung wird durch positive Imageeffekte erleichtert. Außerdem erhöht sich die Akzeptanz des Unternehmens in der Öffentlichkeit.

Ein ganz zentraler Aspekt ist die Balance von Familie und Beruf. Integrierte work-life-balance-Konzepte beinhalten bedarfsspezifisch ausgestaltete Arbeitszeitmodelle, eine angepasste Arbeitsorganisation, Modelle zur Flexibilisierung des Arbeitsortes, Führungsrichtlinien sowie weitere unterstützende und gesundheitspräventive Leistungen für die Beschäftigten. Mit ihrem betrieblichen und personalpolitischen Handeln leisten die Unternehmen selbst einen aktiven Beitrag zur Gestaltung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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