14. November 2006. Auf großes Interesse ist die von der Stadt Kassel veranstaltete Zukunftskonferenz, die am 24. und 25. November im Kasseler Rathaus stattfindet, gestoßen. Wie Oberbürgermeister Bertram Hilgen im städtischen Pressedienst mitteilte, habe das städtische Organisationsbüro zahlreiche Teilnahmezusagen erhalten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämen aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, aus Verbänden, Vereinen und karitativen Organisationen, bildeten also das breite Spektrum der städtischen Gesellschaft ab. Mit diesen würden die Auswirkungen des zu erwartenden Bevölkerungswandels bis zu den Jahren 2020 sowie 2050 diskutiert. Dabei sollten Ziele formuliert und Umsetzungsschritte geplant werden. Ziel der Zukunftskonferenz sei es, einen gemeinsamen Prozess zur Bewältigung der Herausforderungen zu starten, die durch die Veränderung der Bevölkerung entstünden. In diesem Sinne, so Hilgen weiter, konzentriere sich die Konferenz auch auf die Willensbildung der Stadtverwaltung und der Stadtpolitik im Sinne eines Regierungsprogramms, das nicht nur für eine Legislaturperiode Bestand haben solle.
Insgesamt seien fünf Handlungsfelder definiert worden, in denen man Projekte und Projektideen sammeln wolle: Wirtschaft, urbane Kultur, Bildung und Gesundheit, Stadtentwicklung, Stadtgesellschaft.
Nach der Zukunftskonferenz im November beginne die Umsetzung und Verbreiterung im Sinne eines Beteiligungsprozesses, meinte der Oberbürgermeister. Die Projekte außerhalb der Stadtverwaltung sollten dann mit städtischen Maßnahmen in dezentralen, zum Beispiel quartiersbezogenen Zukunftskonferenzen zusammengeführt und weiterentwickelt werden.
Der demografische Wandel Kassels und wie sich die Stadt auf die Zukunft vorbereitet, wird im übrigen auf den städtischen Internetseiten unter www.stadt-kassel.de dokumentiert. Hier findet man alles über den aktuellen Stand, aber auch über die Ziele und den Weg, wie sich die Stadt auf die Zukunft vorbereitet. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung mit Hintergrundinformationen zum demografischen Wandel steht dort ebenfalls zum Download bereit. Zu finden ist die Rubrik unter www.stadt-kassel.de/prokassel/demografie.
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