Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 14. November 2006

Erstarrte Trauer hat keine Zukunft

Landesfeier zum Volkstrauertag 2006

Bocholt (pd).

Der Volkstrauertag als „Friedensmahntag“ unserer Tage kann durch eine zeitgemäße Sinngebung aus der Vergangenheit in die Zukunft wirken. Dabei ist es wichtig, gerade junge Menschen für die Gestaltung von Gedenkfeiern zu gewinnen und ihnen Ausdrucksmöglichkeiten für eigene Auffassungen zu geben.

Bei der alljährlichen Landesfeier, die auch "im Lande" bürgernah durchgeführt wird, geben die Träger der Veranstaltung besonders Jugendlichen gestalterische Möglichkeiten.

In diesem Jahr findet die Landesfeier zum Volkstrauertag am Samstag, dem 18. November 2006, um 16.00 Uhr, in der St. Georg Kirche in Bocholt statt.

Landtagspräsidentin Regina van Dinther wird die Veranstaltung eröffnen, die Gedenkrede hält Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven, Mitglied im Landesvorstandes des Volksbundes, wird das Totengedenken sprechen.

Kinder der Hohe-Giethorst-Hauptschule und der niederländischen Partnerschule "Mezzo College" aus Doetinchen werden mit der "Straße des Lebens" die Gedenkstunde mitgestalten, ebenso die Musikschule Bocholt-Isselburg-Rhede. Für die solistischen Höhepunkte konnten Claudia Wigger und ihr Sohn Sebastian gewonnen werden.

Alle Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier in der St. Georg Kirche und der anschließenden Begegnung im Rathaus teilzunehmen.

Träger der Veranstaltung sind das Landesparlament, die Landesregierung und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband NRW.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Jochen Methling, Tel. 02871-953337, jmethlin@mail.bocholt.de; Volksbund Landesgeschäftsstelle NRW, Wolfgang Held, Tel. 0201– 8423726, 0160 - 94586135