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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 30.11.2006
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Datenerfassung im Winterdienst Wie funktioniert dieses System? In jedem der sechzehn Streufahrzeuge, darunter sieben Fahrzeuge privater Winterdienstunternehmer, ist ein besonderer Bord-Computer installiert. Dieser Computer speichert mit einer Speicherkarte im Scheckkartenformat spätestens an jeder Straßen-Einmündung die aktuelle Fahrzeugposition aus GPS-gestütztem Satellitenfunk und die aktuellen Betriebsdaten von Streugerät und Schneepflug. Zurück im Büro braucht der Fahrer die Speicherkarte nur im Rechner einzulesen und schon ist lückenlos dokumentiert, wo, wann und wie gestreut oder geräumt und wieviel Streugut verbraucht wurde. “Da der Rechner unsere digitale Stadtkarte kennt, kann er die Positionsdaten Straßenabschnitten zuordnen und eine Karte ausdrucken, in der der genaue Routenverlauf des Streufahrzeugs mit den Betriebszuständen eingetragen ist”, erläutert ISB-Leiter Uwe Ziemann die neue Technik. Warum setzt ISB das System ein? Erstens wollen die Stadtbetriebe Geld sparen. Soweit es die Gefahrenlage erlaubt, kann mit diesem System auf einen teuren Beifahrer, der früher auch die Aufgabe hatte, den Einsatz des Streufahrzeugs zu protokollieren, verzichtet werden. Zweitens ist es jetzt einfacher nachzuvollziehen, wo und wann genau Kosten für den Fuhrpark und für Streugut angefallen sind. Allein der Fahrzeugeinsatz ohne Personalkosten hat für den Winterdienst im vergangenen Jahr rund 250.000 Euro gekostet, hinzu kamen noch einmal rund 200.000 Euro für Streusalz und Salzsole. “Drittens”, so Betriebsleiter Uwe Ziemann, “sind wir jetzt haftungsrechtlich in einer besseren Situation: Wir können präzise dokumentieren, wann und wo unsere Streufahrzeuge im Einsatz waren. Es kann jetzt viel genauer überprüft werden, ob wir unsere Verkehrssicherungspflicht eingehalten haben.”
Die GPS-unterstützten Bord-Computer wurden bereits im letzten Winter installiert und getestet. In diesem Winter geht das System in den Echtbetrieb. Die Gesamtkosten für die neue Technik betragen rund 80.000 Euro.
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Datenerfassung im Winterdienst
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