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documenta-Stadt Kassel

Kleingartenverein Mattenberg und Stadt Kassel bei Bundeswettbewerb weit vorn

13. Dezember 2006. Schon wieder ein toller Erfolg für Kassel: Beim 21. Bundeswettbewerb unter dem Thema „Gärten im Städtebau – Für Mensch und Natur im Spannungsfeld Stadtraum“ haben der Kleingärtnerverein Mattenberg e. V. und die Stadt Kassel erfolgreich abgeschnitten und konnten hohe Auszeichnungen entgegen nehmen. Vor rund 1.400 Besuchern im Palais am Funkturm in Berlin, darunter auch Vertreter der 51 Wettbewerbsteilnehmer, erhielten jetzt der Verein eine Silberplakette und eine Urkunde und die Stadt ebenfalls eine Urkunde.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen erklärte dazu am Mittwoch im städtischen Pressedienst: „Ich bin sehr erfreut über die verliehenen Auszeichnungen und die damit verbundene Anerkennung der Leistung der Kleingärtner und der Stadt Kassel.“ Dieses glänzende Ergebnis dokumentiere einen herausragenden Beitrag für eine lebenswerte, soziale und naturnahe Stadt. Kleingartenanlagen seien für das gesamte Stadtbild und als Erholungsgebiet von enormer Bedeutung. Und Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel ergänzte als Liegenschaftsdezernent, in Kassel sei seit vielen Jahrzehnten unbestritten, dass dem Kleingartenwesen wichtige soziale und städtebauliche Bedeutung zukomme. Der Kleingartenverein Mattenberg stelle eindrucksvoll unter Beweis, dass in den Kleingärten in Kassel eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und ein gutes Miteinander möglich seien. „Die Stadt Kassel unterstützt die Kleingärtner daher nachhaltig, indem sie die benötigten Grundstücksflächen in einer Größe von über 549 Hektar zu moderaten Pachtpreisen zur Verfügung stellt und die Kleingärtner bei allen Anliegen, die die Grundstücke betreffen, gerne berät.“

Der Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ – Deutschlands wichtigster Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur – wird alle vier Jahre vom Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Gartenfreunde e. V. ausgelobt. Bei dieser „Deutschen Meisterschaft“ der 15.200 Kleingärtnervereinen im gesamten Bundesgebiet geht es nicht nur um die schönsten Kleingartenanlagen im ganzen Land. Ziel des Wettbewerbs ist es auch, besonders engagierte Kleingärtnerinstitutionen mit ihren Kleingartenanlagen sowie auch die Städte und Gemeinden auszuzeichnen, die die städtebaulichen Rahmenbedingungen geschaffen haben. Beim diesjährigen Wettbewerb, bei dem der Kleingärtnerverein Mattenberg so erfolgreich abgeschnitten hat, wurden die Kleingartenanlagen insbesondere nach ihren städtebaulichen, sozialen und ökologischen Funktionen bewertet. Die 51 Kleingärtnervereine, die sich nach voran gegangenen Ausscheidungen auf Landesverbandsebene für den Bundeswettbewerb qualifiziert hatten, mussten sich vor Ort dem Urteil einer siebenköpfigen Bewertungskommission stellen, die im Sommer das gesamte Bundesgebiet bereist hatte.

Entscheidend für die hohe Bewertung der Leistungen des Kasseler Vereins waren neben der vorbildlichen städtebaulichen Einordnung sowie der überzeugenden Gestaltung und Ausstattung des Vereingeländes auch die herausragenden sozialen Verdienste der Vereinsarbeit: Ein großer Anteil der Vereinsmitglieder hat einen Migrationshintergrund. Alle sind in das Vereinsgeschehen eingebunden und finden im Verein sozialen Halt.

Die Auszeichnung für den Kleingärtnerverein Mattenberg löste bei der Kasseler Delegation große Freude aus. Für den Verein waren Vereinsvorsitzender Dieter Barthel, als Vertreter des Stadt- und Kreisverbandes Kassel der Kleingärtner e. V. der Vorsitzende Reinhold Six sowie Heinrich David, Ehrenvorsitzender des Stadt- und Kreisverbandes und langjähriger Vorsitzender des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner, in Berlin vor Ort. Die Stadt Kassel wurde bei der Preisverleihung vertreten durch Stadtrat Hans-Jürgen Sandrock und den Leiter des Liegenschaftsamtes, Wolfgang Evers.



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