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Magdeburg, 20. Dezember 2006
Magdeburg bündelt Kräfte für benachteiligte Jugendliche
Gemeinsamer Arbeitsplan unterzeichnet

Magdeburg.

Gemeinsam mit Vertretern von der Agentur für Arbeit, den gewerblichen Kammern, den Schulen, der ARGE und den Freien Träger aus dem Bereich Jugendhilfe unterzeichnete Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper heute Magdeburgs jugendpolitisches Programm „BIB“: Die Unterzeichner  setzen sich das Ziel, die Zahl der Schulverweigerer und Ausbildungsabbrecher in Magdeburg zu minimieren. Auch die Quote der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss soll künftig schrumpfen.     

 

„Unsere Initiative soll mit Hilfe pädagogischer und arbeitsmarktpolitischer Angebote benachteiligten Jugendlichen helfen, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern “, erläutert OB Dr. Trümper das Ziel des Programmes. 

 

Das künftige Zusammenwirken erklärt die zuständige Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit Beate Bröcker anhand von Beispielen: So schafft die Stadt in Trägerschaft des Jugendamtes eine Koordinierungsstelle zum Thema „Schulverweigerung“ und hat damit ab 2007 eine zentrale Anlaufstelle für Lehrer, Schüler, Eltern und Sozialarbeiter. 

 

„Wenn erste Anzeichen von Schulverweigerung auftreten, können frühzeitig Gespräche geführt und der Hilfebedarf analysiert werden“, so die Beigeordnete. Als Hilfsangebote sind u.a. vorgesehen: Erzieherische Hilfen für Eltern, Aufnahme in Magdeburgs Wiedereingliederungs-Schulklasse mit Hortangebot oder Aufnahme in die Jugendwerkstatt.

 

Durch den Ausbau der Schulsozialarbeit soll künftig der Schwerpunkt „Gewaltprävention“ stärker im Mittelpunkt stehen. Ziel ist der Aufbau weiterer Streitschlichterprojekte (Schulmediation) an Magdeburger Schulen und deren Vernetzung. Im Rahmen dieser Projekte werden Schüler selbst zu  Mediatoren ausgebildet. Im Streitfall helfen sie ehrenamtlich den Konfliktparteien, ihre Sichtweisen, Bedürfnisse und Wünsche zu äußern.

 

 

Bereits im Februar hatte der Stadtrat die Umsetzung des "BIB-Magdeburg" beschlossen. Das Programm zur beruflichen und sozialen Integration Benachteiligter ist für den Zeitraum 2006 bis 2008 bewilligt. Es bündelt präventive Maßnahmen, die die Verhinderung von Arbeitslosigkeit und lebenslanger Alimentierung junger Menschen durch den Sozialstaat zum Ziel haben.

 

Mit der Unterzeichnung des gemeinsamen Arbeitsplanes wird nunmehr der notwendige Grad an Verbindlichkeit bei der Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen geschaffen. Im 1. Quartal 2008 wird eine erste Einschätzung zur Umsetzung des Arbeitsplanes vorgenommen. Sie wird die Grundlage für die weitere Planung von Handlungszielen und Aufgaben ab 2009 bilden wird.



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