21. Dezember 2006. Optimistisch in Sachen Multifunktionshalle blicken Oberbürgermeister Bertam Hilgen und Stadtbaurat Norbert Witte in das Jahr 2007, nachdem am heutigen Donnerstag die in diesem Jahr letzte Zusammenkunft zu diesem Thema stattgefunden hat. „Wir haben ein sehr deutliches Bild über weitere von der Stadt zu erfüllende baulichen Vorraussetzungen gewonnen und konnten für die kommenden Monate einen klaren Fahrplan entwickeln“, sagte Oberbürgermeister Hilgen. Zu verdanken sei dies der intensiven Arbeit aller Beteiligten am Thema Multihalle während des Jahres 2006 als eines der städtischen Projekte mit hoher Priorität.
Ein Verkehrsgutachten, ein Klima- und Luftschadstoffgutachten sowie ein Schallschutzgutachten als notwendige Grundlagen zur Erstellung des Bebauungsplanes liegen bei der Stadt jetzt vor. Die Ergebnisse dieser Gutachten werden in den Plan eingearbeitet. Das Verkehrsgutachten sieht den Bau von zusätzlichen Parkplätzen sowie den Ausbau des Verkehrsknotens Am Auestadion/Am Sportzentrum sowie Am Sportzentrum/Auedamm als notwendig an. „Derzeit wird geprüft, wie die Einbeziehung der Maßnahmen in das von den Stadtverordneten beschlossene Kostengerüst erfolgen kann, und ob der Einsatz öffentlicher Fördermittel dafür möglich ist“, sagte Stadtbaurat Witte.
Oberbürgermeister Hilgen betonte, dass erst nach Klärung dieser Fragen auf Seiten der Stadt eine Entscheidung darüber möglich sei, ob die Multifunktionshalle gebaut werden kann oder nicht.
Zum Zeitplan kündigten OB Hilgen und Stadtbaurat Witte an, dass der Beschluss zur Offenlage des Bebauungsplanes auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am 29.Januar 2007 kommen solle. Um diesen sehr engen, aber möglichen Zeitplan einzuhalten, seien im Januar Sondersitzungen der städtischen Gremien – des Ortsbeirats Süd und des Magistrats - vorgesehen.
Über den Abschluss der Erbbaurechts- und städtebaulichen Verträge könnte nach diesem Zeitplan die Stadtverordnetenversammlung am 26. März 2007 beraten.
Es bestehe die Möglichkeit, so Oberbürgermeister Hilgen, dass der Bebauungsplan für die Multifunktionshalle bis Ende März 2007 Planreife erhalte. Vorraussetzung sei, dass während der Offenlage keine substantiellen Einwendungen gegen den Plan getätigt werden. Oberbürgermeister Hilgen: „Danach kann die HBM Stadien- und Sportstättenbau mit der Planung der Halle beginnen!“
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