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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 19.01.2007


Austellung "Begegnungen" dokumentiert kindliche Eindrücke von “Historischen Erkundungen” mit dem Iserlohner NS-Zeitzeugen Carl-Heinz Kipper

Iserlohn. Seit Mittwoch, 17. Januar, ist im Foyer des Iserlohner Rathauses am Schillerplatz die Ausstellung “Begegnungen” zu sehen. Eröffnet wurde sie von Itzchak Ganor, Hauptdelegierter des Jüdischen Nationalfonds Jerusalem für Deutschland, im Beisein von Bürgermeister Klaus Müller, dem Iserlohner Carl-Heinz Kipper, Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Iserlohn und zahlreichen weiteren Gästen. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Bigband der Gesamtschule mit Schülern der 8. Jahrgangsstufe.

Im Rahmen der Aktionen des Ressorts Jugend, Schule, Soziales, Senioren und Sport gegen Rassismus und Intoleranz finden seit dem Jahr 2000 "Historische Erkundungen" mit dem jüdischen Iserlohner Zeitzeugen Carl-Heinz Kipper statt. Dabei begeben sich Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe auf die Spuren des Nationalsozialismus in Iserlohn.

Durch die positiven Rückmeldungen der Kinder und Lehrer ist die Arbeit mit Carl-Heinz Kipper zu einem festen Bestandteil des Programms der Stadt Iserlohn zum Thema “Nationalsozialismus, Verfolgung und Ausgrenzung” geworden. Die Ausstellung “Begegnungen” ist Dank und zugleich Anerkennung für seine ehrenamtliche Tätigkeit. Sie zeigt Bilder und Texte von Schülern im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die an einer “Historischen Erkundung” mit Carl-Heinz Kipper teilgenommen haben und die ihre Eindrücke, Betroffenheit, aber auch die Nachhaltigkeit des Rundganges wiedergeben.

Vor der Eröffnung der Ausstellung hatte Carl-Heinz Kipper seine 100. “Historische Erkundung” mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule vorgenommen. Aus diesem Anlass und als kleines Dankeschön überreichte Bürgermeister Klaus Müller ihm ein Buch, das eine Auswahl von Bildern und Dankschreiben enthält, sowie einen Holzschnitt, der den Umschlag des Buches darstellt. Auch Itzchak Ganor dankte Carl-Heinz Kipper für sein großes Engagement und wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, wie wichtig es sei, vor allem Kindern die Erinnerung und die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust zu vermitteln.

Die Ausstellung “Begegnungen” ist bis zum 31. Januar zu sehen.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Ausstellungseröffnung "Begegnungen"
Bei der Eröffnung der Ausstellung "Begegnungen" im Iserlohner Rathausfoyer (v.l.n.r.): Der Iserlohner Zeitzeuge Carl-Heinz Kipper, Bürgermeister Klaus Müller, Jürgen Lensing vom Kinder- und Jugendbüro und Itzchak Ganor, Hauptdelegierter des Jüdischen Nationalfonds Jerusalem für Deutschland.

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