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Leverkusen, 19. Januar 2007

114 Einsätze wegen Orkan „Kyrill“

Das Orkantief „Kyrill“ hat auch in Leverkusen erhebliche Schäden angerichtet. Wie die Feuerwehr Leverkusen mitteilt, musste sie insgesamt 114 Mal zu Einsätzen ausrücken.

 

Bäume stürzten um, Äste brachen. Dächer und Flachdächer wurden durch die Orkanböen zum Teil ganz abgedeckt. Auch die Bahnverbindungen waren betroffen: Oberleitungen wurden beschädigt, Gleise waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Auch viele Autos wurden demoliert. Ab den späten Abendstunden musste auch die Bundesstraße 51 im südlichen Ortsausgang von Schlebusch gesperrt werden. Ebenso eine Anliegerstraße in einem Waldstück in Bergisch-Neukirchen

Menschen kamen durch den Orkan glücklicherweise nicht zu Schaden.

 

Gegen 2.30 Uhr am Freitagmorgen hatte sich der Wind weitestgehend gelegt. Die Höhe der Schäden kann nicht beziffert werden.

 

Der Einsatz der Feuerwehr Leverkusen begann gegen 12 Uhr. Zunächst waren vor allem die Stadtteile Lützenkirchen, Opladen und Wiesdorf betroffen. Danach tobte der Orkan über das gesamte Stadtgebiet.

 

Einsatz an der Wupper

 

Am Freitagmorgen mussten Rettungstaucher zur Wupper nach Leverkusen-Opladen ausrücken. Der Grund: Eine Alarmmeldung aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis wegen eines vermuteten Wasserunfalls. Eine Person sollte im Wasser treiben. Dieser Alarm bestätigte sich nicht.

 

Zur Zeit ist die Feuerwehr weiterhin unterwegs, um Schäden zu beseitigen.

 

Auch der Fachbereich Stadtgrün der Stadtverwaltung berichtet von Schäden. Umgestürzte und beschädigte Bäume im Stadtgebiet  und leichte Schäden im Wildpark Reuschenberg verzeichnen die Mitarbeiter. Eine Mitarbeiterin wurde durch einen herabfallenden Ast verletzt.

 

Die Friedhöfe, die wegen des Orkans gestern geschlossen wurden, sind wieder geöffnet.

Die Aufräumarbeiten werden nach Angabe des Fachbereichs rund eine Woche dauern.

 

 



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