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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 22.01.2007
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Orkan-Schäden sind verheerend - Betreten des Stadtwaldes verboten! Erhebliche finanzielle Mittel werden wahrscheinlich erforderlich sein, für erste Sofortmaßnahmen, für Aufräumarbeiten und um die Bäume für den Verkauf aufzubereiten. Allerdings sind notwendiges Werkzeug, Geräte, Maschinen, selbst Sicherheitskleidung schon kaum mehr zu bekommen. Zirka 150 000 Festmeter Holz werden es wohl werden, schätzt die Försterin. Im Vergleich dazu: Normalerweise sind es rund 7000 Festmeter, die die Stadt pro Jahr zum Verkauf anbietet. Wie erfolgreich der Verkauf laufen wird, bleibt abzuwarten. Schließlich ist damit zu rechnen, dass der Markt jetzt erst einmal überschwemmt wird. Besonders hart trifft die Katastrophe sicher auch private Waldbesitzer. Für einige von ihnen kann der Schaden existenzbedrohend sein. Auch die Mitarbeiter der Iserlohner Stadtbetriebe waren am Wochenende im Einsatz, haben Sturmschäden im gesamten Stadtgebiet beseitigt und vor allem dort, wo es gefährlich war, Schäden in den Baumkronen entfernt. Dennoch besteht nach wie vor die Gefahr, dass Bäume umstürzen und Äste abbrechen. Deshalb ist auch weiterhin vor allem in Parks und auf Friedhöfen erhöhte Vorsicht geboten.
Vielfach wenden sich zurzeit Hauseigentümer, bei denen ein städtischer Baum auf das Grundstück gefallen ist, an die Stadt. Hier gilt: Die Stadt muss den Baum beseitigen. Zuständig sind die Iserlohner Stadtbetriebe. Doch nicht jeder umgefallene Baum löst automatisch eine Haftung für eventuell entstandene Schäden aus. War der Baum gesund und ist allein durch die Wirkung des Orkans umgefallen, muss die Stadt nicht haften. In jedem Fall sollten sich die Hauseigentümer an ihre Gebäudeversicherung wenden. Dort sind Sturmschäden in der Regel mitversichert. |
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