Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 01. Februar 2007

"Grünes Licht" für bewachte Radstation am Bahnhof

Bocholt (pd).

Auf dem Vorplatz des Bocholter Bahnhofs könnte schon bald eine bewachte Radstation ihren Betrieb aufnehmen. Vertreter der Deutschen Bahn signalisierten Zustimmung zu den Plänen der Stadt.

Ein Gespräch zwischen Bürgermeister Peter Nebelo, Stadtbaurat Ulrich Paßlick sowie Klaus Oberheim und Sieghard Gohla von der Deutschen Bahn beschäftigte sich zudem mit der geplanten Gleisüberquerung zwischen Ewaldstraße und Bahnhofsgelände. Auch in dieser Sache wurden laut Paßlick Fortschritte erzielt.

Fahrradklau und Vandalismus im Bahnhofsumfeld hatten zur Überlegung geführt, eine bewachte Station ähnlich der am Busbahnhof einzurichten. Diese soll von privater Hand betrieben werden, einen Interessent gibt es bereits. Die Station soll über 50 Abstellplätze bieten und umzäunt werden. Neben der Aufwertung des Bahnhofsumfeldes sei das eine für die Stadt "kostengünstige Lösung", so Paßlick.

Erörtert wurde auch der städtische Plan, zwischen Ewaldstraße und Bahnhof eine Gleisquerung zu legen. Haken an der Sache war bislang der denkmalgeschützte Fußgängertunnel, für den die Stadt die Unterhaltungskosten nicht tragen will.

Paßlick ist nach dem Gespräch mit Obermeier und Gohla nun zuversichtlich, einen Lösungsansatz gefunden zu haben. Der sieht vor, den denkmalgeschützten Bereich oberhalb des Tunnels baulich in die Querung zu integrieren und die alte Unterführung zuzuschütten.

Stadt und Deutsche Bahn werden in den nächsten Wochen gemeinsam ihre Pläne mit den zuständigen Förder- und Denkmalbehörden erörtern. Läuft alles reibungslos, soll die Maßnahme in 2007 durchgeführt werden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 187.000 Euro, das Land zahlt Fördermittel.


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Bürgermeister Peter Nebelo, Stadtbaurat Ulrich Paßlick sowie Klaus Oberheim und Sieghard Gohla (beide Deutsche Bahn) sichten die Pläne zur Umgestaltung des Bahnhofs.