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Magdeburg, 09. Februar 2007
Erfahrungen aus Magdeburg bilden Grundlage für europäisches Netz der Wissenschaftsstädte

Magdeburg.

 

Der Aufbau eines europäischen Netzwerkes der Wissenschaftsstädte nimmt Gestalt an. Bei einem Treffen der Mitglieder des EU-Projektes ESCITY (European Science and the City) mit Vertretern verschiedener europäischer Städte und Regionen am vergangenen Dienstag in Brüssel wurde beschlossen, aus dem ESCITY-Projekt dauerhaft ein Netzwerk zu gründen.

 

Das europäische Projekt ESCITY wurde im März 2006 in Barcelona gegründet. Gründungsmitglieder waren Barcelona, Wien, die Wissenschaftszentren „Observa“ (Vicenza, Italien) und Ciência Viva (Lissabon, Portugal), die nördlichste Universitätsstadt der Welt Tromso (Norwegen) und die Landeshauptstadt Magdeburg. Dazu der Beigeordnete für Wirtschaft Dr. Klaus Puchta: „Wir sind sehr stolz darauf, als einzige deutsche Stadt in diesem Projekt mitarbeiten zu können und dankbar für die Unterstützung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Brüssel. Ziel des ESCITY-Projektes ist es, Wissenschaft als Motor für eine zukünftige Stadtentwicklung zu nutzen, und das stimmt mit unseren Zielen wie z.B. der Entwicklung des Wissenschaftshafens völlig überein.“

 

Das zukünftige Netzwerk der Europäischen Wissenschaftsstädte soll nun eine dauerhafte Plattform für Diskussionen und Erfahrungsaustausch werden. Die Mitglieder können in diesem Rahmen gemeinsame Projekte entwickeln. Wichtig ist vor allem, dass hier gemeinsame Positionen der Wissenschaftsstädte zur europäischen Wissenschafts- und Regionalpolitik formuliert werden. Das Netzwerk wird durch die EU-Kommission sowie die internationale Städteorganisation „Eurocities“ und „United Cities and local Governments“ unterstützt.

 

Das Netzwerk der Wissenschaftsstädte wird auf dem 2. Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte in Barcelona am 25. und 26. Oktober gegründet werden. Die Städte Evora, Guimarães and Estremoz aus Portugal, San Sebastian (Spanien), Nottingham City (UK), Ago Torino (Italien), München sowie Lüneburg haben bereits auf dem Treffen in Brüssel signalisiert, im künftigen Netzwerk der Wissenschaftsstädte mitarbeiten zu wollen. Weitere Interessenbekundungen liegen vor.

 

 

Zum Aufbau des Städtenetzwerkes stellt Dr. Klaus Puchta fest: „ESCITY setzt auf die Erfahrungen der Landeshauptstadt Magdeburg aus dem erfolgreichen Jahr der Wissenschaft 2006. Denn: Basis für dieses Netzwerk wird die Magdeburger Erklärung sein, die im vergangenen November von den über 200 Teilnehmern des 1. Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte in Magdeburg verabschiedet wurde.“

 

 

 

Weitere Informationen:

www.sciencecities.eu

www.escity.org

 

 

Kontakt:

Dr. Klaus Puchta

Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit



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Stadt Magdeburg
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