Unseriöse Anzeigenwerbung: Wieder Fälle bekannt
13.02.2007 | Herten
Akquise für verschiedene Publikationen
Erneut sind Hertener Geschäftsleute Opfer von unseriösen Anzeigenwerbern geworden. Betroffene haben sich bei der Stadt gemeldet und von mindestens vier Verlagen berichtet, die für verschiedene Publikationen werben.
Die jüngsten Beschwerden beziehen sich auf Verlage aus Mönchengladbach und Frankfurt, die jeweils für Kinderbroschüren Anzeigen akquirieren, sowie auf einen Hamburger („Info 1. Hilfe“) und einen Welgesheimer Verlag („Neubürgerbroschüre“).
Die Akquise verläuft immer nach demselben Muster: Die geschädigten Geschäftsleute werden im hektischen Tagesgeschäft angesprochen und mit scheinbar niedrigen Anzeigenpreisen „geködert“. Später stellt sich dann heraus, dass entweder zusätzliche Kosten für Druck und Layout anfallen, oder dass der Kunde für mehrere Publikationen unterschrieben hat. Häufig beinhalten die Verträge mit solchen Firmen diverse "Stolpersteine" im Kleingedruckten und verschleiern die überdurchschnittlich hohen Anzeigenpreise.
Die Stadt Herten weist ausdrücklich darauf hin, dass Anzeigenakquisiteure für städtische Publikationen grundsätzlich mit einem schriftlichen Legitimationsschreiben des Bürgermeisters oder der Pressestelle ausgestattet und der Pressestelle namentlich bekannt sind.
Für Rückfragen und Beschwerden steht Ihnen die Pressestelle der Stadt Herten (Tel. 02366/303-357) gerne zur Verfügung.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



