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documenta-Stadt Kassel

Helleböhn: Jugendamt schaltet sich ein

21. Februar 2007. Auf eine gültige vertragliche Vereinbarung über den Betrieb der Jugendräume Helleböhn zwischen dem Internationalen Bund (IB) und der Stadt Kassel hat am heutigen Mittwoch der Leiter des Jugendamtes der Stadt Kassel, Volkhardt Strutwolf, im städtischen Pressedienst hingewiesen. Diese Vereinbarung regele die Nutzungsmöglichkeiten von Räumen sowie die Finanzierung der Betriebskosten. Für das Bürgerhaus Helleböhn, in dem sich die Jugendräume befänden, sei das Kulturamt hausverwaltendes Amt. Neben der Vereinbarung über den Betrieb der Jugendräume gebe es einen weiteren Vertrag zwischen dem Internationalen Bund und der Stadt Kassel über die Nutzung des Außengeländes. Für die Stadt Kassel sei wichtig, dass der IB die geschlossenen Verträge einhalte.

Probleme, die es in Binnenverhältnis des IB zu Mitarbeitern gebe, seien dabei Angelegenheit des Trägers und für das Jugendamt nur insoweit von Bedeutung, als dadurch die Freizeit- und Bildungsangebote für Jugendliche in Helleböhn beeinträchtigt würden. Der derzeitig dort tätige Jugendarbeiter sei übrigens kein Streetworker, so der Chef des Jugendamtes, sondern ein Sozialarbeiter, der aufsuchende Jugendarbeit betreibe und der schwerpunktmäßig für die Öffnung der Jugendräume verantwortlich sei. Er habe in den vergangenen zehn Jahren durch seine Arbeit wesentlich dazu beizutragen, dass die damals problematische Situation in Helleböhn weitgehend befriedet werden konnte. Dass es immer wieder zu Problemen mit und durch Jugendliche mit Migrationshintergrund komme, sei aber keine Kasseler und keine Helleböhner Besonderheit, sondern habe wesentlich etwas mit den Eingliederungsmöglichkeiten von jungen Aussiedlern in unserer Gesellschaft insgesamt zu tun, meinte Strutwolf.

Unabhängig von Zuständigkeiten oder trägerinternen Vorgängen werde das Jugendamt die jüngsten Vorfälle zum Anlass nehmen, um mit allen Beteiligten nach einer Regelung zu suchen, wie die aufgetretenen Nutzungsprobleme für die Freizeit- und Bildungsangebote für Jugendliche in Helleböhn beigelegt werden könnten, kündigte der Jugendamtsleiter an. Dazu gehöre auch die Nutzung des Wächterhauses auf dem Magazinhofgelände.



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