22. Februar 2007. „Die Verwaltung befindet sich noch im laufenden Prozess zur Erhebung der Daten und Stellungnahmen unter Einbeziehung aller Interessengruppen“, erklärte Stadtkämmerer Dr. Barthel zum aktuellen Verfahrensstand der Bäderkonzepts. Er stellte klar, dass beim derzeitigen Verfahrensstand noch keine Vorentscheidung über eine Bestandssanierung, Bäderschließungen oder einen Neubau getroffen worden sei. „Das Ergebnis ist nach wie vor offen.“
Bereits Mitte Januar seien die bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse der Städtischen Werke in einem umfangreichen Zwischenbericht den Vertretern der Fraktionen anlässlich einer Informationsveranstaltung vorgestellt worden. „Auch im weiteren Verfahren werden die Stadtverordneten regelmäßig über neue Ergebnisse informiert“, sagte Dr. Barthel.
Eine interne Arbeitsgruppe unter Leitung des Stadtkämmerers hat inzwischen unter Einbeziehung des Sportamtes, des Schulverwaltungsamtes, des Jugendamtes, des Planungsamtes, der Denkmalschutzbehörde sowie der Städtischen Werke eine Auswertung aller projektrelevanten Stellungnahmen vorgenommen. Insbesondere werde auch die Standortalternativen für einen etwaigen Neubau intensiv geprüft, da die Variante Betriebshof Ost für problematisch gehalten wird.
Im Rahmen der Bürgerbeteiligung ist zudem beabsichtigt, die unterschiedlichen Zielgruppen zu informieren und ein Meinungsbild herbeizuführen. So findet bereits am 6. März eine Gesprächsrunde mit den Vertretern der Schwimmsporttreibenden Vereine statt. Es folgt am 15. März eine Informationsveranstaltung mit den Vertretern des Stadtelternbeirates, des Stadtschülerrates, der Lehrer und der Universität. Für Senioren und Schwerbehinderte wird ebenfalls noch ein Informationstermin angeboten. Eine öffentliche Veranstaltung am 5. Juni im Bürgersaal des Rathauses für alle Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aller Interessengruppen, der politischen Fraktionen und der Ortsbeiräte sowie dem Bund der Steuerzahler bildet den Abschluss.
„Erst nach diesen umfangreichen Vorbereitungen wird der Magistrat die zusammengetragenen Ergebnisse in eine Neukonzeption der Bäderlandschaft fließen lassen, über die die Stadtverordnetenversammlung abschließend zu entscheiden hat.“
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