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Anmeldezahlen liegen vor
Borken - 07. März 2007. Die Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen der Stadt Borken sind abgeschlossen. Insgesamt ist die Zahl der Grundschulabgänger von 537 auf 520 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dieses entspricht einem Rückgang von etwa 3 %.
Am Gymnasium Remigianum werden ab dem kommenden Schuljahr 88 Kinder eingeschult und am Gymnasium Mariengarden in Burlo 51. Damit beträgt die Übergangsquote der Borkener Grundschulkinder zu den Borkener Gymnasien 27,5 % und steigt damit im Vergleich zum Durchschnitt der letzten 5 Jahre um 0,4 %. Aus den Nachbargemeinden werden am Gymnasium Remigianum weitere 80 und am Gymnasium Mariengarden weitere 45 Kinder eingeschult. Von den insgesamt 168 Neuanmeldungen zur Klasse 5 am Gymnasium Remigianum sind 45 Kinder für den besonderen Förderlehrgang Latein-Plus hervorzuheben. Sie lernen neben Englisch bereits ab Klasse 5 Latein. Etwa 90 Schülerinnen und Schüler mit qualifiziertem Realschulabschluss nimmt das Gymnasium Remigianum noch zusätzlich in der Jahrgangsstufe 11 auf und erreicht damit im neuen Schuljahr eine Gesamtschülerzahl von 1.450. Im Jahre 2000 waren es dagegen erst 1.200 Schülerinnen und Schüler.
Angestiegen ist die Übergangsquote zu den Realschulen, auf 43,8 % im Vergleich zu 41,5 %, dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. 95 Borkener Kinder wechseln zur Nünning-Realschule, 71 zur Schönstätter-Marienschule und 52 zur Sibylla-Merian-Realschule. Hinzu kommen aus den Nachbargemeinden 69 (Nünning-Realschule), 28 (Schönstätter-Marienschule) und 7 (Merian-Realschule). Einen Grund für den weiteren Anstieg der Übergänge zu den Realschulen sieht Johannes Pöpping, Fachbereichsleiter Schule, Sport, Kultur bei der Stadt, in der Änderung des Schulrechtes. „Während bislang in der Empfehlung der Grundschule nur eine der Schulformen Hauptschule, Realschule oder Gymnasium genannt wurde, für die das Kind nach Auffassung der Grundschule geeignet sei, empfehlen die Grundschulen erstmals zum Schuljahr 2007/08 gegebenenfalls eine weitere Schulform, für die das Kind nach Auffassung der Grundschule mit Einschränkungen geeignet sein könnte.“, erläutert Pöpping. Allein für 46 Borkener Kinder hätten die Grundschulen Empfehlungen für Hauptschulen ausgesprochen, allerdings mit Einschränkungen auch für Realschulen.
Passend zu dieser Schulrechtsänderung sei zu beobachten, dass die Übergänge der Borkener Kinder zu den Hauptschulen gesunken ist, nämlich von 149 Kindern im vergangenen Jahr auf 127 Kinder in diesem. Die Übergangsquote liegt damit bei 25,5 %, im Durchschnitt der letzten 5 Jahre lag sie noch bei 28,6 %. Besonders erfreulich sei jedoch, dass die Zahl der neuen Fünftklässler an der Duesbergschule trotzdem sogar von 39 Kindern im vergangenen Jahr auf 46 in diesem Jahr gestiegen ist.
Von den 22 Kindern, die die Montessori-Grundschule entlässt, wechseln 18 zur Montessori-Gesamtschule, 2 zum Gymnasium Remigianum und 2 zu sonstigen Schulen.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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