Oberbürgermeister Hilgen: Kassel in Vorfreude auf die documenta 12

10. März 2007.

Es ist wieder zu spüren: Kassel hat ein eigenes Zeitempfinden entwickelt, das dem Rhythmus der documenta folgt. Die bislang elf Ausgaben der weltweit bekanntesten und prestigeträchtigsten Ausstellung moderner Kunst haben Kassel verändert. Die documenta hat unsere Stadt mehr als alles andere in der Welt bekannt gemacht und unauslöschliche Spuren im Stadtbild hinterlassen.

 

Vom 16. Juni bis 23. September 2007 ist Kassel erneut für 100 Tage in einem Ausnahmezustand. Tausende Journalisten aus aller Herren Länder werden den Besucherreigen eröffnen und die Botschaften der documenta 12 und ihres Leiters Roger M. Buergel in die Welt hinaustragen. Ihnen folgen hunderttausende Kunstbegeisterte, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen werden und für internationales Flair sorgen. Ein buntes Beiprogramm und unzählige Veranstaltungen und Aktionen machen das Angebot rund.

 

Die Stadt profitiert in jeder Hinsicht von der documenta. Der Imagegewinn für das Oberzentrum Nordhessens ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Deshalb sind die 3,5 Millionen Euro, die die Stadt auf fünf Jahre verteilt der documenta GmbH zur Verfügung stellt, gut angelegtes Geld. Der Tourismus, der durch die Weltkunstausstellung zusätzliche Impulse erhält, steuert auf einen neuen Rekord zu. 2007 erwarten Fachleute für Kassel 735.000 Übernachtungsgäste, dazu kommen etwa die gleiche Zahl an „Sofatouristen“, die bei Freunden und Verwandten wohnen, und elf Millionen Tagesgäste. Sie sorgen für eine Wertschöpfung von zirka 495 Mio. Euro!

 

Herzstück der Ausstellung ist neben dem Fridericianum ein temporärer Pavillon in der Karlsaue. Er mag in seinen Proportionen deutlich größer sein als alles, was in den Ausstellungen zuvor dort zu sehen war. Aber für hundert Tage wird er ein faszinierender Ort der Kunstbetrachtung und Begegnung sein. Da auch Schloss Wilhelmshöhe und der Bergpark einbezogen sind, werden die Besucher viel von Kassel zu sehen bekommen. Mit Blick auf ihren Stellenwert in der Welt der Kunst und ihre Bedeutung für Kassel stehen wir in der Verantwortung, einen großen künstlerischen Gestaltungsspielraum zu ermöglichen. Das erfahrene und kreative Team der documenta kann sich der uneingeschränkten Unterstützung der Stadt gewiss sein.

 

Jede documenta ist einzigartig. Ein Markenzeichen der documenta 12 dürfte der Anspruch an die Kunstvermittlung werden. Roger M. Buergel, dem die Qualität der Vermittlung am Herzen liegt, hat bereits angekündigt, dass den Besuchern Raum zur Kontemplation und Diskussion gegeben wird, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Er hat versprochen, dass die  Kunstvermittlung auf der documenta 12 eine eigene Architektur zum Träumen und zum Reden bekommt. Das allein macht neugierig auf das, was uns erwartet.

 

Freuen wir uns also auf die documenta 12, auf neue Erfahrungen und neue Freundschaften.

 

Ihr Bertram Hilgen

Oberbürgermeister

(3909 Zeichen)

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Oberbürgermeister Bertram Hilgen

Oberbürgermeister Bertram HilgenPorträt von Oberbürgermeister Bertram Hilgen


Bild: Druckansicht Druckansicht

Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de

Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp

Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de

presse-service.de Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.