Telefonbefragung zur Familienfreundlichkeit der Stadt

13. März 2007. In den kommenden Wochen werden rund 100 Familien zur Familienfreundlichkeit der Stadt Kassel telefonisch befragt. Die Fragen werden sich dabei schwerpunktmäßig auf die Bereiche Erziehung, Bildung, Freizeit, Kultur, Sport, Erholung, Wohnen, Bauen und Verkehr beziehen. Befragt werden zufällig ausgewählte Haushalte, in denen mindestens ein Kind unter 18 Jahren wohnt. Die Telefonbefragung wird ca. 20 Minuten dauern und soll persönliche Eindrücke und Erwartungen zur Familienfreundlichkeit zusammentragen.

Stadträtin Janz ist gespannt auf die Ergebnisse, bittet die angefragten Familien sich aktiv zu beteiligen und die Familienfreundlichkeit ihrer Stadt kritisch unter die Lupe zu nehmen. „Ziel ist es, über die konkreten Hinweise Kassel noch familienfreundlicher zu machen“, so Janz.

Das Projekt wird im Auftrag der Wüstenrot Stiftung durchgeführt, die damit einen Beitrag zu mehr Familienorientierung leisten möchte und in einer Veröffentlichung Ergebnisse und Wirkungen von Familienorientierung aufzeigen will.

Die Stadt Kassel möchte dabei ihre Arbeitsweise vor Ort sowie deren Wirkungen mit den Reaktionen der Familien abgleichen und damit langfristig eine Verbesserung der verschiedenen Angebote anstreben. Die Familienbefragung ist ein Kooperationsprojekt mit einem Vergleichsring zum Thema „Familienfreundliche Stadt“, an dem sich auch die Stadt Kassel beteiligt. Seit Ende 2004 arbeiten die Städte Bottrop, Erlangen, Hamm, Heilbronn, Kassel, Innsbruck, Kiel, Koblenz, Ludwigshafen, Osnabrück, Paderborn, Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Salzgitter, Solingen und Wolfsburg gemeinsam unter der Leitung des IKO-Netzes der KGSt an der Verbesserung kommunaler Steuerung.

Ziel ist es mittels Kennzahlen und Befragungen Unterschiede in den Städten zur Familienfreundlichkeit herauszuarbeiten, daraus zu lernen und nach Möglichkeit gute Beispiele zu übertragen. Vertreten werden diese Städte meist durch Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Jugendämter, da hier in den Kommunen die Verantwortung zugeordnet wurde. Das IKO-Netz unterstützt dabei die Städte methodisch und inhaltlich.

Die Ergebnisse dieses Vergleichsringes wird die Stadtverwaltung sowohl in den Verwaltungskonferenzen als auch mit den entsprechenden Fachausschüssen beraten. Vorgesehen ist weiterhin eine Veröffentlichung zusammengefasster Ergebnisse und Schlussfolgerungen in der zweiten Jahreshälfte. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse aus der telefonischen Familienbefragung können Sie im Internet unter www.wuestenrot-stiftung.de verfolgen .

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