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Frauen dieser einen Welt
Interkulturelles Frauenfrühstück zum Internationalen Frauentag 2007
Borken - 14. März 2007. Unter dem Motto „Chancengleichheit für alle“ erlebten am Freitag über 120 Frauen aus insgesamt 23 verschiedenen Ursprungsländern interkulturelle Begegnung beim Frauenfrühstück im Kapitelshaus Borken.
Es ging ein „begeistertes Staunen“ durch die Reihen als Marion Hafenrichter von der Caritas Borken die anwesenden Frauen nach ihren Ursprungsländern befragte und sich Frauen zum Beispiel aus dem Libanon, der Elfenbeinküste, Bolivien oder Nordirland vorstellten. Aus Mexiko berichtete eine Teilnehmerin, wie dort der Internationale Frauentag begangen wird. Im Kasachstan gilt der Frauentag als Beginn des Frühlings. Die zahlreichen Borkenerinnen verfolgten mit großem Interesse, wie viele Nationalitäten vertreten sind und wie bunt unser städtisches Leben eigentlich ist. Praktische Integration bedeutet für die Frauen, auch das „aktive Miteinander“ zu pflegen.
„Unser Leben als Frau verbindet uns und lässt uns solidarisch sein. Wenn wir Frauen uns gegenseitig unterstützen und wir voneinander lernen wird sich Vieles zum Besseren für uns Frauen wenden.“, so Anna Grütering-Woeste, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken. Musikalisch führte Brigitta Malyszek, Sozialarbeiterin bei der Stadt Borken, am Klavier durch den Vormittag. Nach einem ausgiebigen Frühstück, zu dem die Besucherinnen reichlich heimatlichen Spezialitäten mitgebracht hatten, setzten Tanja Cremer an der Querflöte und Sabine Blumentrath an der Gitarre besinnliche Akzente. Das russlanddeutsche Ensemble brachte mit den stimmungsvollen Volksliedern alle Gäste in Bewegung und der Chor „Atemlos“ beschloss sein Repertoire mit dem speziellen Lied zum Internationalen Frauentag „Brot und Rosen“ das musikalische Programm.
„Wir sind ein Team, dass sich immer wieder bewährt.“, betonten Anna Lemberski vom Interkulturellen Treff des DRK Borken und Carmen Wessels von der AWO Bocholt. Sie freuten sich über die vielen spontanen Reaktionen der anwesenden Frauen, die in Zukunft an der Gestaltung mitwirken wollen. So planen die Vertreterinnen der AWO, der Caritas, des DRK und der Stadt Borken mehrere Folgeveranstaltungen: Neben einer interkulturellen Woche im Herbst sollen auch Informationen zu zwei neuen Gesetzen, dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und dem Gewaltschutzgesetz, gegeben werden.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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Interkulturelles Frauenfrühstück (1)
Interkulturelles Frauenfrühstück (2)
Interkulturelles Frauenfrühstück (3)
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