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Magdeburg, 14. März 2007
Zeit zum Handeln - Wasserknappheit und Dürre
Tag des Wassers am 22. März

Magdeburg.

Der 22. März ist der Internationale „Tag des Wassers“. Aus diesem Anlass finden am Donnerstag nächster Woche von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Kundenzentrum der Städtischen Werke Magdeburg Aktionen und Projekte statt.

 

Das städtische Umweltamt wird an diesem Tag das Projekt „fifty/fifty“ vorstellen, das gemeinsam mit den Städtische Werke Magdeburg GmbH in Schulen der Landeshauptstadt Magdeburg durchgeführt wird. „Fifty/fifty“ heißt, dass 50% der verhaltensbedingt eingesparten Energie- und Wasserkosten dem Verwaltungshaushalt der Schule zugeführt werden. Die übrigen Einsparungen werden zur Konsolidierung des kommunalen Haushaltes verwendet. Die Schulen können sich auf freiwilliger Basis für das Projekt bewerben. An diesem Tag werden Maßnahmen zum Wassersparen vorgestellt, die Schüler für ihre Schulen selbst entwickelt und umgesetzt haben.

 

Die Städtischen Werke Magdeburg bieten kleine Wasseruntersuchungen kostenlos an. Die Magdeburger können ihre Trink- und Brunnenwasserproben (mindestens 0,2 l in sauberen Gefäßen) abgeben. Der Prüfvorgang umfasst Leitfähigkeit, Härte, Nitratgehalt und pH-Wert.

 

Dass Wasser alles andere als unerschöpflich ist, zeigt eindrucksvoll die Fotoausstellung „Aman iman - Wasser ist Leben“ der Deutschen Welthungerhilfe, die vom 22. März bis zum 30. März 2007 im Kundenzentrum der Städtischen Werke zu sehen sein wird. Die Ausstellung erläutert die globale Wasserproblematik, gibt Aufschluss über den Zusammenhang zwischen verunreinigtem Trinkwasser und Krankheiten und zeigt anhand einiger Projektbeispiele, dass mit wasserschonenden Maßnahmen vielen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden kann.

 

 

Hintergrund:

Der 22. März eines jeden Jahres wurde im Dezember 1992 in einer Resolution von den Vereinten Nationen zum "Tag des Wassers" erklärt. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde. Das Motto lautet in diesem Jahr "Zeit zum Handeln - Wasserknappheit und Dürre“.

 

 

Bekanntlich haben viele Millionen Menschen kein Zugang zum sauberen Wasser. Die Vereinten Nationen rufen alle Menschen dieser Erde dazu auf, dass Mögliche zu tun, damit allen Menschen sauberes Wasser zur Verfügung steht. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel.

 

In vielen Teilen unserer Welt ist Trinkwasser knapp. So verfügen in den Entwicklungsländern 1,2 Milliarden Menschen über keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sinn dieses Tages ist es, sich mit der Bedeutung des Wassers auseinander zu setzen und es nicht als selbstverständlich anzusehen. Alle Organisationen, die wasserwirtschaftliche Aufgaben erfüllen oder zum Schutz der Gewässer beitragen können, sind aufgefordert, die Öffentlichkeit auf den besonderen Wert sauberen Trinkwassers aufmerksam zu machen.

 

 



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