Bombenverdachtspunkt: Spanenkamp und Umgebung werden evakuiert
26.03.2007 | Herten
Entschärfung für Mittwoch geplant – Anwohner müssen bis 13 Uhr ihre Häuser verlassen
Im Zuge eines Baugenehmigungsverfahrens hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Spanenkamp einen Bombenverdachtspunkt festgestellt. Am Mittwoch, 28. März, soll die Bombe freigelegt und entschärft werden. Die Anwohner des betroffenen Gebietes (voraussichtlich Spanenkamp, Haempenkamp, Waldstraße, Rabenhorst, Reitkamp) werden gebeten, bis spätestens 13 Uhr ihre Häuser zu räumen und – bei Bedarf – eine von der Stadt vorbereitete Unterkunft aufzusuchen.
Eine Firma führt bereits die nötigen Vorarbeiten aus. Der Bombenverdachtspunkt liegt in etwa 4,30 Meter Tiefe, unter einem Netz von Versorgungsleitungen (Wasser, Gas, Telefon, Kabelfernsehen). Diese Leitungen werden zunächst gekappt und dann von den entsprechenden Versorgungsträgern überbrückt, so dass keine Versorgungsengpässe entstehen. Lediglich die Gasversorgung muss für die Dauer der Evakuierung und Entschärfung unterbrochen werden.
„Wir sind gut gerüstet“, sagt Bernhard Bösing vom städtischen Ordnungsamt. „Wir haben bereits alles soweit organisiert und die meisten Anwohner kennen das Procedere bereits von zwei Bombenentschärfungen im vorletzten Jahr. Sie gehen sehr gelassen mit dem Thema um. Wir werden aber vorsichtshalber an alle betroffenen Haushalte Flyer mit Detailinformationen und Verhaltensregeln verteilen und eine Hotline für dringende Fragen einrichten.“
Weitere Details zur Evakuierung (Unterkunft, Busverbindungen etc.) wird die Stadt am morgigen Dienstag bekannt geben.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



