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GirlsDay 2007

Berufsorientierung für Mädchen - aber auch für Jungen

Borken - 30. März 2007. Am 27. April ist es wieder soweit: Bundesweit öffnen Betriebe, Forschungseinrichtungen und Werkstätten ihre Tore, um Mädchen Lust auf technische oder handwerkliche Berufe zu machen. Im vergangenen Jahr haben viele Betriebe in Borken diese Möglichkeit genutzt. „Auch in diesem Jahr haben sich vermehrt Firmen und Institutionen bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Borken gemeldet, denn neben der sinnvollen Unterstützung liegt den Firmen auch die positive Öffentlichkeitswirkung und die direkte Möglichkeit der Nachwuchswerbung am Herzen.“ so Anna Grütering-Woeste, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken.

Mehr als 150 Mädchen erlebten im letzten Jahr, wie spannend die Arbeit einer Schreinerin, einer Elektronikerin, einer Industriemechanikerin oder einer Glasapparatebauerin sein kann. "Das wirkt besser als jede Berufsinformationsveranstaltung in der Schule", so der Schulleiter Michael Grevenbrock der Schönstatter Marienschule, der 2006 selbst eine Gruppe von Schülerinnen in einen Betrieb begleitet hatte.

Dieses Jahr werden neben den 170 Schülerinnen der Schönstätter Marienschule, der Nünning Realschule, der Montessori Gesamtschule und des Gymnasiums Remigianum auch circa 40 Schüler am GirlsDay in jeweils untypische Berufsfelder schnuppern können. Die Jungen lernen bei ihrem Tagespraktikum Berufsinhalte von Sozial-, Pflege- und Erziehungsberufen, sowie in frauentypischen Aufgabenbereichen von Verwaltung, Handel und Gesundheit kennen. Die teilnehmenden Mädchen erleben an diesem Tag in Laboren, bei der Feuerwehr, in Werkstätten und Büros, dass männertypische Berufe sehr interessant und attraktiv für Frauen sind. „Der GirlsDay will und wird dazu beitragen, das traditionelle Rollenverständnis auf lange Sicht zu verändern. Mädchen wie Jungen werden ihre Unkenntnis in Erfahrung ummünzen und dann aus einer größeren Angebotspalette wählen.“ so Alexandra Tenbusch, Lehrerin an der Nünning Realschule. Dass der Einblick in die Berufspraxis auch das Berufswahlverhalten verändert, zeigen die Zahlen: Gut ein Fünftel der „GirlsDay – Betriebe“ erhalten im Anschluss an den Aktionstag Bewerbungen von ehemaligen Teilnehmerinnen. Bemerkenswert sei auch, dass sich das Image technischer und handwerklicher Berufe bei jungen Frauen wandele und ihr Interesse an einer Ausbildung in diesen Berufsfeldern steige.

Wer sich mehr für den GirlsDay interessiert, kann sich unter www.girlsday.de informieren.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de


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