Stadt stellt Sicherheitskonzept vor

30.03.2007 | Herten

Prävention im Vordergrund

Die Stadt Herten hat ein neues Sicherheitskonzept vorgelegt, das neben den bereits bestehenden Aktivitäten und Projekten besonderes Augenmerk auf den Schwerpunkt „Kriminalprävention im Jugendbereich“ richtet. „Es ist uns besonders wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Herten sicher fühlen und es tatsächlich auch sind“, erklärt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. „Dazu gehört in erster Linie, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten durch gezielte Maßnahmen bereits im Vorfeld zu verhindern.“

Laut Polizeipräsidium Recklinghausen sind in der Stadt vor allem Vandalismusschäden und „kleinere“ Delikten wie Diebstählen, illegale Müllentsorgung „üblich“. Gewalttaten stellten dagegen in Herten die absolute Ausnahme dar.

 

Durch die Auswertung von Kriminalstatistiken hat sich ergeben, dass etwa ein Drittel aller Tatverdächtigen in NRW jünger als 21 Jahre ist – ein großer Anteil davon sogar noch schulpflichtig. Deshalb wurden die Arbeitsgruppen „Sicherheit und Prävention“ sowie „Jugendschutz“ personell aufgestockt. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der Jugendhilfe und dem KOD als Ordnungsinstanz sollen Jugendliche frühzeitig erreicht und Probleme gemeinsam thematisiert werden.

 

Zusätzlich sollen künftig

  • die Einsatzkräfte beim Jugendschutz verdoppelt
  • unter Einbindung des KOD ein zentrales Frühwarnsystem von Kindern und Jugendlichen bei der Ansprache von Schulschwänzern und –verweigerern entwickelt
  • die Präventionsarbeit mit Senioren verstärkt
  • und weitere Stellen für mobile Jugendarbeit im Rahmen von neuen „Stadtumbau“-Projekten geschaffen werden.

 

Laufende Maßnahmen beispielsweise der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendhilfe oder des KOD werden weitergeführt.

 

Das komplette Konzept steht http://www.herten.de/ratsinfosystem/ ab sofort als pdf-Dokument zum Download bereit.

Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de