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documenta-Stadt Kassel

Gesundheit ins Gespräch bringen

04. April 2007. Jetzt schon im dritten Jahr veranstaltet das Gesundheitsamt der Stadt Kassel gemeinsam mit den Vertretern der Ärzteschaft aus Klinik und Praxis erfolgreich die Reihe „Gesundheit im Gespräch“ im Bürgersaal des Kasseler Rathauses. „Dass diese Gesundheitsreihe so großen Zulauf hat, liegt sicher daran, dass die medizinischen Informationen aktuell, neutral und gut verständlich rübergebracht werden“, erklärte Stadträtin Anne Janz im städtischen Pressedienst. „Selbst bei noch so guter Recherche im Internet finden die Bürger hier stets auch einen persönlichen Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin.“ Und Gesundheitsamtschefin Dr. Karin Seuren-Kronenberg ergänzte: „Im Vordergrund stehen die Vorbeugung und die Früherkennung sowie die Beratung über verschiedene Therapiemöglichkeiten, deren Vor- und Nachteile. Zu den verschiedensten Themen werden vom Gesundheitsamt stets Fachleute aus Kassel und der Region gesucht. Und hier gibt es trotz immer knapper werdender Mittel im Gesundheitswesen keinen Mangel. Die Chefärzte und Praxisinhaber, Selbsthilfegruppenleiter, Therapeuten und Krankenkassenvertreter, alle stehen hinter der Idee, Gesundheit ins Gespräch zu bringen.“

Je knapper die Mittel im Gesundheitswesen werden, desto notwendiger sei es, dass Patienten über die Ursachen und Möglichkeiten ihrer Krankheit selbst gut Bescheid wissen würden und sich zu ihrem eigenen Anwalt machten, führte Anne Janz weiter aus. „Wer gut Bescheid weiß, entwickelt auch ein gesundes Gefühl zu seinem Körper, vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen und spart Geld für sinnlose Therapien und Pillen“, meinte die Leiterin des Gesundheitsamtes.

Mitveranstalter der Reihe von Anfang an ist das Gesundheitsnetz Nordhessen und die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS). Im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltungsreihe noch aktueller. Moderation und Berichterstattung lagen in einer Hand, nämlich bei den beiden Redakteuren der HNA, Martina Heise-Thonicke und Peter Ochs. Außerdem wird die Veranstaltung im Offenen Kanal ausgestrahlt und erreicht hier nicht nur Kassel sondern auch die Region.

Obwohl alle Referenten ehrenamtlich arbeiten, geht es ganz ohne Geld doch nicht und so werden alle Termine von Patenschaftskrankenkassen unterstützt. Dazu gehören die AOK, der VdAK/AEK, die BKK Vita Dyckerhoff & Partner, die BKK Henschel Plus, die IKK, die DAK, die Hamburg Münchener, die Barmer, die GEK, die TK, die Krankenkasse für den Gartenbau und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege. Ein weiterer Unterstützer ist die Volkshochschule Region Kassel.

Die bisher sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe wird auch in 2007 weitergeführt und zwar stets dienstags um 18:30 Uhr im Kasseler Rathaus mit sechs Veranstaltungen, von der clipmedia aufgezeichnet und im Offenen Kanal Kassel ausgestrahlt.

Termine und Themen:

17.04.2007
Brustkrebs früh erkennen, Heilung ermöglichen

22.05.2007
Klar sehen, Früherkennung und moderne Behandlungsmethoden von Augenerkrankungen

03.07.2007
Gesund leben, Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall

11.09.2007
Achtung Sturzgefahr, Sicheres Bewegen im Alter

09.10.2007
Tabuthema Sterben, Angst vor Schmerzen und Allein gelassen werden

13.11.2007
Ich fühl mich so niedergeschlagen, Depressionen erkennen und behandeln



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