Marbachshöhe: Boden für Inline-Sport nicht geeignet

11. April 2007. Mit immer wieder entstehenden Schäden am Hallenboden hat ein Sprecher der Stadt Kassel begründet, dass der FC Dynamo Windrad mit seiner Abteilung „No Names“ die Turnhalle Marbachshöhe in Zukunft nicht mehr nutzen kann. Der Bodenbelag, dies habe der Spielbetrieb gezeigt, sei für die Inline-Aktivitäten nicht geeignet. Die durch das Inline-Hockey entstandenen Schäden und die daraus resultierenden kostspieligen Reparaturen hätten den gesamten Sportbetrieb für die Schulen und Sportvereine in der Turnhalle Marbachshöhe stark gefährdet. Aus diesem Grund habe sich die Stadt entschlossen, das Pilotprojekt „Training Inline-Hockey“ der damaligen Bundesligamannschaft des FC Dynamo Windrad mit dem Auslaufen des Vertrages für das Winterhalbjahr 2006/2007 nicht weiter zu führen.

Aus Sicht des Sportamtes seien alle städtischen Sporthallen nicht für Inline-Aktivitäten nutzbar, da es sich um Schwingböden mit dem Obermaterial Linoleum beziehungsweise Parkett handele oder in Hallen mit einem punktelastischen Boden ausgestattet seien, die sich nicht für Inline-Skaten und Inline-Hockey eigneten. Auch die Sportbodenfirmen hätten zu der Inline-Nutzung im übrigen Bedenken geäußert, die bis heute nicht ausgeräumt seien.

Der Sprecher kündigte an, der Leiter des Oberbürgermeisterbüros werde mit den Verantwortlichen der Inline-Hockey-Abteilung ein Gespräch führen, um auszuloten, ob es andere Möglichkeiten gebe, die Inline-Aktivitäten in Kassel fortzusetzen. Allerdings werde es schwierig werden, geeignete überdachte Flächen zu finden. Allerdings sollte nichts unversucht bleiben, um den Inliner zu helfen.

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