12. April 2007. Zu einem Geheimtipp für Parkplatzsuchende im Bereich des ICE-Bahnhofs Kassel-Bad Wilhelmshöhe hat sich immer mehr der Graf-Bernadotte-Platz, nur rund 250m vom Bahnhof entfernt, entwickelt. Hier findet man ohne großes Suchen eigentlich immer einen Parkplatz.
Wie Stadtbaurat Norbert Witte jetzt im städtischen Pressedienst mitteilte, wird das Straßenverkehrsamt in der nächsten Woche in der Wilhelmshöher Allee für beide Fahrtrichtungen Schilder aufstellen, die auf die Parkmöglichkeiten am Graf-Bernadotte-Platz hinweisen. Davon verspreche er sich, dass die Bewohner der angrenzenden Wohngebiete durch Dauerparker etwas entlastet, aber auch die Auslastung und der Bekanntheitsgrad dieses kostengünstigen Parkplatzes weiter erhöht würden.
Zur Zeit liege die Auslastung der Parkplätze auf dem Graf-Bernadotte-Platz zwischen 60 und 70 Prozent, erläuterte Witte. Viele Nutzer, darunter Bedienstete des Gerichts, der Bundespolizei und der Banken, zögen Dauerparkscheine bis 14 Tage und parkten täglich auf dem Bernadotte-Platz, auf dem die gebührenpflichtige Parkzeit täglich von 0 bis 24 Uhr gelte. Das bedeutete, dass man für 14 Tage Parken nur 10 Euro bezahlen müsse. Selbst die Parkgebühren für einen Tag mit 3 Euro, bis drei Tage mit 5 Euro sowie bis fünf Tage mit 7 Euro seien sehr preisgünstig, erklärte der Stadtbaurat. Bei Lösung eines Parkscheins für 14 Tage könne der Parkplatz am Graf-Bernadotte-Platz innerhalb dieses Zeitraums mehrfach in Anspruch genommen werden. Somit könne dort recht günstig für 20 Euro für vier Wochen mit Unterbrechungen geparkt werden.
Dass auf dem Graf-Bernadotte-Platz Parkgebühren zu zahlen seien, hätten die Kasseler Stadtverordneten im Mai 2005 beschlossen, erläuterte Witte. Ziel sei es gewesen, den Parkdruck gerade auch durch längere Zeit abgestellte Fahrzeuge im Umfeld des ICE-Bahnhofs Wilhelmshöhe zu verringern. Eine großräumigere Lösung des Parkproblems in diesem Bereich könne erst nach Ende der Straßenbauarbeiten in der Landgraf-Karl-Straße realisiert werden, meinte der Stadtbaurat. Die dazu vorbereitenden Zählungen und Untersuchungen würden voraussichtlich im Juni beginnen.
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