Die Stasi im früheren Bezirk Magdeburg
Ausstellung und Vortrag in der Volkshochschule
Magdeburg.
Die Städtische Volkshochschule Magdeburg lädt am 24. April um 18:00 Uhr zu einem Vortrag mit dem Leiter der Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BstU-Außenstelle) Magdeburg, Jörg Stoye, ein. Thema des Vortrages ist ein Überblick über die Arbeit der Staatssicherheit in Magdeburg von 1950 bis 1989.
Den Staatssicherheitsdienst umgab zu Zeiten der DDR der Nimbus der Allwissenheit, Allgegenwart und Allmächtigkeit. Die Zahl der hauptamtlich und inoffiziell für die Stasi im Bezirk Magdeburg Arbeitenden, nach 1989 der Öffentlichkeit bekannt geworden, verstärkte noch im Nachhinein den Eindruck, einer "flächendeckenden Überwachung" ausgesetzt gewesen zu sein. Daten und Fakten zum Aufbau der DDR-Geheimdienstes in der Region seit den 40er Jahren, Beispiele für seine Vorgehensweise gegen Gegner des Systems und die Dimension der Überwachung auch in Richtung "Normalbürger" werden in diesem Vortrag im Überblick vermittelt.
Vor Beginn des Vortrags wird Jörg Stoye in Ergänzung des Themas die Ausstellung „Die Stasi in Magdeburg von 1950 bis 1989 – ein Überblick“ eröffnen, die bis zum 11. Mai wochentags zwischen 9:00 und 19:00 Uhr (freitags bis 17:00 Uhr) im Foyer der Städtischen Volkshochschule besucht werden kann.
Der auch als Lehrerfortbildung anerkannte Vortrag ist entgeltfrei, um telefonische Voranmeldung unter 541 46 21 wird gebeten.
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