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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 18.04.2007
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“Lila Salon”: Kleider machen Leute Neunzig Prozent der in Deutschland verkauften Kleidung wird im Ausland in so genannten Billiglohnländern produziert. Die Zulieferbetriebe für große Textilunternehmen lassen dort nähen, wo es am günstigsten ist. Die Näherinnen sind meistens Frauen im Alter von 18 bis 25 Jahren, die unter schlimmsten Bedingungen arbeiten: "Manchmal arbeite ich achtzig Stunden in der Woche und verdiene dabei 2,50 Euro am Tag. Das reicht gerade aus für mein Essen, richtig leben kann ich davon nicht," so eine Näherin aus der Fabrik Tuntex in Dakarta/Indonesien. Außerdem präsentiert an diesem Abend der Eine-Welt-Laden aus Dortmund eine Modenschau. Gezeigt wird so genannte "saubere Kleidung", die von mehreren Frauen vorgeführt wird. |
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