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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 18.04.2007


Aktivierende Bürgerbefragung im Stadtbezirk Ackenbrock

Iserlohn. Im Rahmen einer Projektarbeit zur sozialräumlichen Entwicklung des Stadtbezirks Ackenbrock (liegt südlich der Düsingstraße und der Karl-Arnold-Straße) werden ab kommenden Montag, 23. April, Studenten mit Unterstützung von Freiwilligen aus dem Stadtbezirk eine so genannte aktivierende Bürgerbefragung durchführen. Dies ist eine besondere Form der Befragung. Sie verfolgt verschiedene Ziele und hat in ähnlicher Form bereits im Jahr 2005 im Stadtbezirk Hombruch stattgefunden. Zum einen geht es darum, Informationen zu gewinnen. Es wird erfragt, wie die Bewohner ihren Stadtbezirk einschätzen, welche Vorteile das Leben dort mit sich bringt, aber auch, welche Probleme es gibt.

Zum anderen, und das ist das Besondere bei dieser Art von Umfrage, werden die Bewohner nach ihren Ideen gefragt - Ideen, wie Gutes gestärkt und damit noch verbessert werden kann und Ideen, wie Probleme gelöst werden können.

Es geht jedoch nicht darum, dass die Bewohner ihre Sorgen und Wünsche mitteilen und dann darauf warten, dass sich schon “irgendwer“ kümmert. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt: “Was kann ich selbst als unmittelbar Betroffener tun?“ Die Mitglieder der Projektgruppe können den auf diese Weise “aktivierten“ Bürgern hilfreich zur Seite stehen. Was sie nicht können, ist eine vermeintliche Problemlösung vorgeben und durch einzelne Maßnahmen Abhilfe schaffen. Gefragt ist eine kontinuierliche Mitarbeit der Bewohner. Da es nicht möglich ist, alle Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk Ackenbrock - dort wohnen zurzeit rund 4000 Menschen - zu befragen, werden die Mitglieder der Projektgruppe Personen zur Befragung auswählen und sich vorab telefonisch bei ihnen zwecks einer Terminabsprache melden. Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig. Es werden keine Daten erhoben, die Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen.

Insgesamt läuft die Befragung über drei Wochen bis zum 13. Mai. Jede Meinung ist wichtig. Deshalb hofft die Projektgruppe, dass möglichst viele an der Befragung teilnehmen werden. Ansprechpartner im Rathaus ist Olaf Pestl unter Telefon 02371/217-2931.

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