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Entschlammung Langholter Meer: Landkreis vereinbart Zusammenarbeit mit Gemeinden

19. April 2007

Die Finanzierung und Abwicklung von Maßnahmen gegen die zunehmende Verschlammung und Verlandung des Langholter Meers in Ostrhauderfehn und Rhauderfehn waren jetzt Thema eines Gesprächs zwischen dem Landkreis Leer, den Gemeinden sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Der Landkreis und die beiden Gemeinden haben sich darauf verständigt, einen Kostenanteil von 200.000 Euro zu je einem Drittel finanzieren zu wollen, wenn das Land Niedersachsen für das Entschlammungsprojekt die beantragten 800.000 Euro bewilligt. Außerdem wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, um in den erforderlichen wasser- und naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren sowie bei den noch abzustimmenden Details mit einer Stimme zu sprechen.

Wegen der zunehmenden Verschlammung und Verlandung des Langholter Meeres suchen der Landkreis Leer und die an das Gewässer grenzenden Gemeinden Ostrhauderfehn und Rhauderfehn seit Jahren nach Lösungsmöglichkeiten. Als Grundlage dafür wurde 2001 ein „Ökologisch begründetes Sanierungskonzept für das Burlage-Langholter-Tief“ erarbeitet. Teil des Konzeptes ist die Entschlammung und Erhaltung des Langholter Meeres als eines der letzten ostfriesischen Binnengewässer, das zugleich auch als Rückhaltepolder bei Hochwasser im Leda-Jümme-Raum dient.

Vor dem Hintergrund eines See-Sanierungskonzeptes des niedersächsischen Umweltministeriums hat der Landkreis Leer im letzten Jahr eine Förderung des Landes für die Entschlammung im Langholter Meer beantragt. Insgesamt werden rund eine Million Euro benötigt. Bei einem erhofften Zuschuss von 800.000 Euro bleiben 200.000 Euro als Eigenanteil zu finanzieren. In den letzten Jahren wurden außer dem Sanierungskonzepts bereits einige der im Konzept empfohlenen Maßnahmen am Burlage-Langholter-Tief umgesetzt. Rund 425.000 Euro wurden dafür bereits ausgegeben.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle, Dieter Backer

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