24. April 2007. „Wirtschaftsfreundliches Kassel“ heißt die von Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen ins Leben gerufene Serviceinitiative, deren Ziel es ist, die Dienstleistungsqualität der Stadtverwaltung gegenüber den Unternehmen weiter zu verbessern. Aus diesem Grund werden in den nächsten Tagen 1.000 zufällig ausgewählte Kasseler Betriebe und Firmen Post aus dem Rathaus erhalten. Diesmal aber keine Steuer- oder Gebührenbescheide, vielmehr Fragebögen, deren Beantwortung höchstens 20 Minuten Zeit kostet und von dem sich die Stadt wichtige Erkenntnisse erhofft.
Oberbürgermeister Hilgen erklärte dazu im städtischen Pressedienst, die Stadtverwaltung wolle noch stärker als bisher Dienstleister für die Kasseler Wirtschaft sein. Um dieses Ziel zu erreichen, habe die Stadt zusammen mit der Universität Kassel einen Fragebogen entwickelt, dessen Beantwortung Erkenntnisse darüber geben soll, wo es Schwachstellen in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung gibt und wie sie behoben werden können. „Die Stadtverwaltung möchte erkennen, wo den Unternehmen der Schuh drückt, wo es Potentiale und Verbesserungsmöglichkeiten für gemeinsame Arbeit gibt“, führte Hilgen weiter aus.
Die städtischen Anstrengungen sollten sich nicht nur auf die Realisierung eines Dienstleistungszentrums Wirtschaft beschränken, vielmehr habe sich die Verwaltung das Ziel gesetzt, die gesamte Bandbreite an Dienstleistungen und Kontakten weiter zu verbessern. So werde zu prüfen sein, ob die organisatorischen Abläufe optimiert werden könnten und ob auch gegebenenfalls eine virtuelle Plattform im Internet, die die Unternehmen besser durch die Verwaltung führen könne, weiter ausgebaut werden müsse. OB Hilgen: „Ich möchte, dass der Antrag der Unternehmen durch die Verwaltung läuft und nicht die Unternehmer selbst.“
Damit die „Serviceinitiative Wirtschaftsfreundliches Kassel“ ein Erfolg wird, bat der Oberbürgermeister diejenigen Unternehmen, die einen Fragebogen erhielten, sich die Zeit zum Ausfüllen zu nehmen. Damit würden sie einen wichtigen Beitrag leisten, um die Bemühungen der Stadt zum Nutzen der Betriebe und Firmen zum Erfolg werden zu lassen.
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