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Magdeburg, 25. April 2007
Erstes Bürgersolarkraftwerk in Magdeburg
Vertragsunterzeichnung am Samstag in der Grundschule Alt Salbke

Magdeburg.

Am kommenden Samstag (28.04.2007) um 11.00 Uhr werden Magdeburgs Beigeordneter für Konmmunales, Umwelt und allgmeine Verwaltung Holger Platz und Uwe Zischkale, Geschäftsführer der „Erste BürgerInnensolaranlage Magdeburg GbR“ in der Grundschule Salbke den Nutzungsvertrag für das erste Bürgersolarkraftwerk Magdeburgs unterzeichnen. Anlass ist der jährlich bundesweit stattfindende Tag der Erneuerbaren Energien, der zugleich die „Woche der Sonne“ eröffnet.

 

Der Nutzungsvertrag des Bürgersolarkraftwerkes regelt die Modalitäten zur Nutzung der Dachfläche der Grundschule Salbke für die nächsten 20 Jahre und legt u.a. den Mietpreis fest.

 

Magdeburger Bürger finanzieren auf dem Dach der Grundschule Salbke eine Fotovoltaikanlage. Der produzierte Strom wird in das Stromnetz der SWM GmbH eingespeist. Über die bundeseinheitliche Einspeisevergütung wird die Anlage refinanziert. Sie soll eine sichere Dividende für die Anleger abwerfen. Für die Landeshauptstadt Magdeburg ist eine Mieteinnahme vertraglich geregelt.

 

Das Kooperationsprojekt, initiiert von Bürgern und unterstützt von der Kommune, ist in diesem Umfang in Magdeburg bislang einmalig. „Das ist eine wichtige Partnerschaft mit den Leitgedanken des Klimaschutzes, der Förderung regenerativer Energien und der regionalen Wertschöpfung“, erklärt dazu Magdeburgs Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung, Holger Platz. „Gleichzeitig werden hier Arbeitsplätze gesichert, denn die Technik kommt vom weltgrößten Solarzellenhersteller Q-Cells aus Thalheim.“

 

Auch der Umwelterziehung komme eine wachsende Bedeutung zu. Die Initiatoren verpflichten sich deshalb, die Anlage für Bildungszwecke zu nutzen. Das Umweltamt will das Projekt mit seinem erfolgreichen Energieeinsparmodell an Magdeburger Schulen „Fifty/fifty“ koppeln.

 

„Das Projekt sollte in Magdeburg Schule machen“, wünscht sich Holger Platz und sagt dafür Unterstützung zu. „Schließlich ist Magdeburg Mitglied im Klimabündnis der Städte und stellt sich den Anforderungen des Klimawandels.“

 

Als Mitglied im Klimabündnis und hat sich Magdeburg u.a. verpflichtet, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Rahmen dieser Mitgliedschaft unterstützt die Stadt seit 1996 jährlich Projekte zum Schutz des Regenwaldes.   Mehrfach wurden außerdem Projekte unterstützt, bei denen der Einsatz regenerativer Energien wie Solarlampen  gefördert wird. 

 

Darüber hinaus hat der Stadtrat im Juli 2006 beschlossen, dass Magdeburg „Modellstadt regenerativer Energien“ werden soll. Diesem Ziel dient nicht nur der Einsatz umweltfreundlicher Technologien, sondern auch der weitere Ausbau der Kreislaufwirtschaft und der Produktionsstandorte für regenerative Energien und Energiesysteme. Mit der Firma Enercon, dem größten Hersteller von Windenergieanlagen in Deutschland und der Biodieselerzeugung verfügt der Wirtschaftsstandort hier bereits über prägende Unternehmen.

 

Die bundesweit veranstalteten Aktionen zum Tag der Erneuerbaren Energien wollen insbesondere die Energiegewinnung aus der Sonne zu unterstützen. Die WOCHE DER SONNE wird 2007 erstmalig vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) organisiert als Weiterentwicklung der Aktion WÄRME VON DER SONNE.


Das Ziel der WOCHE DER SONNE ist es, zwischen dem 28. April und 6. Mai in Hunderten von Städten und Gemeinden Veranstaltungen zur Solarenergie zu initiieren. Magdeburg beteiligt sich mit der Unterzeichnung des Nutzungsvertrages für das erste Bürgersolarkraftwerk in der Stadt.

 

 

Medienvertreter sind zur Vertragsunterzeichnung am 28. April um 11.00 Uhr in der Grundschule Salkbe (Friedhofstr. 2) herzlich eingeladen.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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