Kommunale Vernetzung als zentrale Aufgabe der Seniorenarbeit

28.04.2007 | Herten

Projekt "LernLabor" fördert neue Konzepte

Ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter aus Seniorenbegegnungsstätten in Herten, Recklinghausen, Gladbeck und Dorsten haben sich im Rahmen des Landesmodellprojektes LernLabor Ahlen in Herten getroffen, um gemeinsam über das Thema Vernetzung in der Seniorenarbeit zu sprechen. Vernetzung ist ein sehr wichtiges Thema für Begegnungsstätten, da die Zusammenarbeit mit Trägern, Vereinen, Institutionen oder anderen Seniorengruppen viele Vorteile bieten.

So können zum Beispiel gemeinsame Fahrten organisiert und Aufgaben auf mehrere „Schultern“ verteilen werden. Durch den  Erfahrungsaustausch fließen neue Ideen in die eigene Arbeit ein.

 

Auch auf der städtischen Ebene kann eine Vernetzungsstruktur Vorteile bringen. Die Wege sind kurz und jeder Partner profitiert von den Stärken und Ressourcen des anderen. So lassen sich Informationen leicht an alle weiterleiten und es entsteht mehr Transparenz in den Angeboten. Es können Interessen gebündelt und Terminüberschneidungen verhindert werden, dabei kann eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit Synergieeffekte erzielen.

 

Zusammen mit der Diplom-Pädagogin Anika Gietmann, die seit einigen Jahren in Ahlen Erfahrungen mit Senioren-Begegnungsstätten gesammelt hat, wurden verschiedene praxisnahe Beispiele erörtert und in Gruppenarbeit ein Konzept erstellt. Als Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen aus den vier Städten bringen sich vier kommunale Mitarbeiter in das Projekt LernLabor Ahlen ein und fördern so die stadtweite Vernetzung der Seniorenarbeit.

 

Ihr Ansprechpartner für Herten: Jochen Geukes, Telefon (0 23 66) 3 03 - 2 15, eMail: j.geukes@herten.de

Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de