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Leverkusen, 27. April 2007

Mehr als 100 Gäste beim traditionellen Arbeitnehmerempfang:

Zuversicht überwog

Grundsätzlich herrschte Optimismus vor beim diesjährigen Arbeitnehmerempfang, zu dem Oberbürgermeister Ernst Küchler am Donnerstag, 26. April mehr als 100 Betriebsräte, Gewerkschaftsvertreter und Repräsentanten aus Politik und Verwaltung im Personalkasino des Klinikums Leverkusen begrüßen konnte.

Der Oberbürgermeister räumte ein, dass es im industriellen Bereich nach wie vor mit weiterem Abbau von Arbeitsplätzen gerechnet werden müsse, zeigte sich aber zuversichtlich, dass es der Stadt zunehmend gelinge, mit der von ihr geschaffenen Rahmenbedingungen Unternehmen und damit Arbeitsplätze neu in Leverkusen anzusiedeln. Eingehend wurde im Rahmen des Empfangs daher über den Strukturwandel und die Zukunft des Industriestandortes Leverkusen debattiert. über die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Stadt diskutiert. .

Ernst Küchler betonte, den will den Weg der optimalen Strukturpolitik weiter zu gehen. Er will  gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL), verstärkt 'fremde Unternehmen von den Standorteilen Leverkusens überzeugen und die ansässigen Firmen nachhaltig unterstützen.

Innerhalb der vergangenen acht Jahre wurden in Leverkusen rund 7.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze abgebaut. Insbesondere der DGB-Regionalvorsitzende Wolfgang Uellenberg-van Dawen glaubt aber, dass die Talsohle durchschritten sei. Die Vertreter der Gewerkschaften IG BCE, IG Metall und ver.di forderten im Rahmen einer Talkrunde während des Empfangs, dass der Oberbürgermeister und die WFL sich besonders für Alternativen der traditionellen Chemie einsetzen sollten. Kritische Töne gab es in erster Linie seitens der Gewerkschaften in Richtung Landesregierung. So forderte der Regionalvorsitzende Uellenberg van Dawen in seinem Grußwort, die „wirtschaftliche Gängelung“ der kommunalen Tochtergesellschaften aufzuheben. und die Neufassung des Personalvertretungsgesetzes zurückzunehmen.

 

Große Zustimmung fanden auch Dirk Pius und Michael Volpert vom Matchbox-Theater in Leverkusen-Hitdorf, die sich dem Arbeitsmarkt und der Globalisierung in satirisch-ironischer Weise annäherten.

 

 

 

 

 

 

 

 



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