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Magdeburg, 14. Mai 2007
Sponsoren fördern 1. Magdeburger Familiengipfel
Lokales Bündnis für Familie startet Vorbereitungen

Magdeburg.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages am 15. Mai 2007, dem Internationalen Tag der Familie, wird in Magdeburg ein weiterer Baustein für mehr Familienfreundlichkeit gelegt: Als Modellvorhaben des Landes startet das Lokale Bündnis für Familie die Vorbereitung der 1. Magdeburger Familienkonferenz, die für September geplant ist.

 

Die Städtischen Werke Magdeburg (SWM) und die Stadtsparkasse unterstützen das Vorhaben ideell und finanziell. Mit jeweils 1.500 Euro beteiligen sich SWM und Stadtsparkasse an den Kosten für den Familiengipfel. Einen entsprechenden Scheck übergaben heute der Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Magdeburg Horst Eckert und die Pressesprecherin der SWM, Cornelia Kolberg, an Magdeburgs Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit Beate Bröcker.

 

„Als Magdeburger Bündnis für Familie nehmen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag ernst, gemeinsam mit den Familien an einer Verbesserung der Gesamtsituation in unserer Stadt zu arbeiten", erläutert die Beigerodnete für Soziales, Jugend und Gesundheit Beate Bröcker die Motive für eine Familienkonferenz.

 

Die Zielsetzung ist klar definiert: Neben dem unmittelbaren Austausch und der Kontaktaufnahme werden die Ergebnisse der Konferenz als Grundlage für weitere Handlungsschritte des „Magdeburger Bündnisses für Familie“ dienen und zur Umsetzung an die relevanten politischen Ausschüsse weiter gegeben. Anschließend sollen die Ergebnisse Ausgangspunkt zur Entwick­lung familienpolitischer Leitlinien für die Stadt Magdeburg genutzt werden.

 

Konkret sollen Familien angeregt werden, sich gemeinsam für eine familienfreundliche Stadt einzusetzen, sich in die familienfreundliche Entwicklung ihrer Stadtteile einzubringen und als "Experten" des täglichen Familiendaseins Denkanstöße zu geben. Eine wissenschaftlich begleitende Bestandsaufnahme und Analyse liefern fundierte Grundlagen für eine zielgerichtete zukunfts­orientierte Arbeitsweise von Politik und Verwaltung auf kommunaler und Landesebene.

 

"Die Magdeburger Familienkonferenz stellt als Pilotprojekt ein Mittel dar, landes­weit eine Aktion von Familienkonferenzen zu starten, um über ein eigens für die Familien geschaffenes Forum, die Lebenssituation der Menschen, ihre Wünsche, Sehnsüchte und Proble­me in Sachsen-Anhalt zu beleuchten", meint auch Gundel Berger.

 

Als zuständige Referatsleiterin für "Bürgerschaftliches Engagement und Bündnisse für Familie" im Ministerium für Gesundheit und Soziales unterstützt sie das geplante Gipfeltreffen. Die Familienkonferenz wird als Modellvorhaben durch das Land finanziell gefördert.

 

"Das angestrebte Ziel, Familien das Gefühl von Verständnis, Sicherheit und Wohlfühlen in ihrer Heimatstadt zu vermitteln, beugt dem Negativtrend der Abwanderung vor, wirkt dem demografischen Wandel entgegen und stärkt damit die Wirtschaft der Landes­hauptstadt und des Landes", sind sich die Initiatorinnen von Stadt und Land einig.

 

 

 

Hintergrund:

"Familie und Beruf. Wir arbeiten dran." ist das Motto des bundesweiten Aktionstages der Initiative "Lokale Bündnisse für Familie". In Magdeburg setzt sich bereits seit zwei Jahren das Magdeburger Bündnis für Familie erfolgreich für die stärkere Be­rücksichti­gung der Interessen von Kindern, Jugendlichen und Familien ein.

 

So ist es gelungen, zum lokalen Ansprech­partner in Angelegenheiten der Familienpolitik zu werden. Die große Beteiligung bei den durchgeführten Wettbewerben zur Vereinbarkeit von Familie und Be­ruf hat auch auf Bundesebene Beachtung gefunden. Auf Landesebene war das Magdeburger Bündnis zudem maßgeblich an der Prä­sentation der lokalen Bündnisse für Familie in Sachsen-Anhalt auf dem Landesfamilien­tag beteiligt.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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