14. Mai 2007. Mit Beginn des Jahres 2008 werden die Stadt und der Landkreis Kassel nur noch eine gemeinsame Ausländerbehörde haben. Ein weiterer Schritt in die Richtung ist eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur organisatorischen Verschmelzung der beiden Ausländerbehörden, die jetzt den Magistrat passiert hat. Wie Bürgermeister Thomas-Erik Junge nach der Sitzung am Montag mitteilte, würden in der im Rahmen einer Projektgruppe mit Vertretern von Stadt und Landkreis Kassel ausgehandelten Vereinbarung grundsätzliche Dinge wie Behördenstandort, Personaleinsatz, Kostenverteilung und Leistungsrechte geregelt.
Schon jetzt bestehe ein durch das Regierungspräsidium Kassel im vergangenen Jahr angeordneter gemeinsamer Kreisordnungsbehördenbezirk, erklärte der Bürgermeister. Zur Zeit werde die Dienstleistung für die ausländischen Einwohnerinnen und Einwohner noch durch je eine Ausländerbehörde des Kreises und der Stadt erbracht. Dies ändere sich jedoch zum 1. Januar, wenn alle Gremien der Verschmelzung beider Behörden zugestimmt hätten.
Gemeinsames Ziel von Stadt und Landkreis sei es, so Junge weiter, bei gleichzeitiger Verbesserung der Serviceleistung für die Bürger auch Einsparungen durch geringere Kosten und eine bessere Organisations- und Ablaufstruktur zu erreichen. So würden von ursprünglich 42 Beschäftigten in zwei getrennten Ausländerbehörden künftig 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gemeinsamen Ausländerbehörde tätig sein.
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