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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 16.05.2007


“Nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement im Rahmen interkommunaler Kooperation - GEMRIK“ - Städtenetz-Projekt vorgestellt

Iserlohn.

Seit dem 1. Februar 2007 wird im Städtenetz Balve-Hemer-Iserlohn-Menden auf Initiative der Naturschutzverbände und der Wirtschaftsinitiative Nordkreis das Forschungsprojekt “Nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement im Rahmen interkommunaler Kooperation - GEMRIK“ bearbeitet. Dabei werden Strategien für eine zukünftige Kooperation entwickelt mit dem Ziel, einerseits den Flächenverbrauch zu reduzieren und andererseits vorhandene Flächenreserven besser zu nutzen und durch eine gemeinsam abgestimmte Flächenvorhaltepolitik die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts zu erhöhen. Ziel ist es, nachfragenden Unternehmen den optimalen Betriebsstandort im Städtenetz anbieten zu können unter größtmöglicher Schonung des Naturhaushalts.

Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, wurde am Dienstag, 15. Mai, vom GEMRIK-Arbeitskreis vorgestellt. Beteiligt sind neben den Planungs- und Wirtschaftsförderungsabteilungen der Städte Balve-Hemer-Iserlohn-Menden auch die Büros grünplan und plan + risk consult aus Dortmund, die für die planerisch-wissenschaftliche Bearbeitung verantwortlich sind.

Unterstützt wird dieses Projekt vom Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Wirtschaftsinitiative Nordkreis e.V., der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen sowie von den Naturschutzverbänden des Märkischen Kreises. Beteiligt sind zudem das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen NRW, die Bezirksregierung Arnsberg, die Kreishandwerkerschaft im Märkischen Kreis sowie der Märkische Kreis.

Die Naturschutzverbände und die Wirtschaftsinitiative Nordkreis hatten bereits Ende 2004 die ersten Vorbereitungen im Städtenetz angestoßen, so dass Anfang 2005 eine erste gemeinsame Projektskizze und im August 2005 der Förderantrag dem Bundesministerium zur Genehmigung vorgelegt werden konnten.

Für das innovative Vorhaben wird in einem ersten Schritt ein Gewerbeflächenkataster erstellt, das jeder Stadt einen Überblick über gewerblich genutzte Flächen, Brachflächen und noch nicht bebaute Flächenreserven gibt. Zurzeit wird in jeder Stadt mit Hilfe der Fördergeber ein EDV-Arbeitsplatz mit spezieller Software eingerichtet, die eine Erfassung der Flächen erlaubt. Zu jeder Fläche werden Eignungskriterien wie die Flächengröße, die Lage und Erschließung erfasst. Eine Fülle weiterer Bewertungskriterien wird derzeit von den Projektbeteiligten in einem kontinuierlichen Dialogprozess diskutiert.

Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren, an die sich ein weiteres Jahr zur Umsetzung der Ergebnisse in den Kommunen des Städtenetzes anschließen kann.

Ansprechpartner und Projektkoordinator ist Olaf Pestl bei der Stadt Iserlohn, Telefon 02371 / 217-2931, oder E-Mail: stadtentwicklung@iserlohn.de



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

GEMRIK-Arbeitskreis
Die Mitglieder des GEMRIK-Arbeitskreises trafen sich am 15. Mai in Menden, um das Projekt “Nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement im Rahmen interkommunaler Kooperation” vorzustellen.

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